Ein Campus für Innovationen und Zukunft „Universelle Werke Dresden“ – Bauarbeiten im Flow
Innovationszentrum für Start-ups und expandierende Unternehmen entsteht in der Südvorstadt
Von Dr. h.c. Bernhard Heck
Der zukünftige Campus in der Südvorstadt – an der Zwickauer Straße 42–60 – nimmt immer klarere Formen an und zeigt sich vielseitig wie vielversprechend. Mit dem neuen DVB-Haltepunkt der Linie 8, der im Zuge der Bauarbeiten für die „Campus-Linie“ an der Nossener Brücke entsteht, sowie einem zusätzlichen S-Bahn-Haltepunkt der Linie S3 wird sowohl der neue Campus „Universelle Werke“ als auch der bereits bestehende Standort deutlich aufgewertet. So setzt sich eine Erfolgsgeschichte fort, die 1896 begann und nun – 130 Jahre später – in ein neues, großes Kapitel startet.
Neuer Innovations-Campus für Dresden
In Dresden wird ein bedeutendes Zukunftsprojekt Wirklichkeit: Auf dem ehemaligen Industriegelände an der Zwickauer Straße unterhalb der Nossener Brücke entsteht ein weiterer moderner Innovations-Campus. Dieser richtet sich gezielt an Start-ups und expandierende Unternehmen. Mit über 28.000 Quadratmetern flexibler Gewerbefläche setzt Immopact neue Maßstäbe für Forschung und Entwicklung in Sachsen. Ein mittlerer Millionenbetrag investiert die Immopact in das neue Projekt, wo Nachhaltigkeit und moderne Technik dabei an erster Stelle stehen. Bereits in der Planungsphase
wurde das Projekt von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen mit dem Zertifikat in Gold ausgezeichnet. Damit erfüllt der geplante Campus höchste Standards in den Bereichen Ökologie, Ökonomie, Technik und Funktionalität – ein deutliches Signal für die Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit des Standorts Dresden. Dabei setzt der Investor auf eine nachhaltige und innovative Stadtentwicklung, die sowohl die Wirtschaft als auch die Wissenschaft in der Region stärkt.
Der für den Standort zuständige Property Manager Alexander Gräbner von der Immopact Immobilien GmbH erläutert: „Der Campus und das akademische Umfeld der Landeshauptstadt profitieren in besonderem Maße voneinander. Die direkte Nähe zur Technischen Universität Dresden sowie zu Instituten der Fraunhofer-, Helmholtz- und Leibniz-Gemeinschaft schafft ideale Voraussetzungen für einen wechselseitigen Wissenstransfer, intensive Kooperationen und gemeinsame Forschungsprojekte. Während Unternehmen schnellen Zugang zu hochqualifizierten Fachkräften, modernsten Laborstrukturen und wissenschaftlicher Exzellenz erhalten, gewinnt die akademische Landschaft zugleich Impulse aus der Praxis, neue Anwendungsmöglichkeiten und zusätzliche Partner für Innovationen“.
Durch die starke Anbindung an Silicon Saxony, eines der bedeutendsten Mikroelektronik- und IT-Cluster Europas, fügt sich der Innovations-Campus zudem in ein leistungsfähiges Ökosystem aus Halbleiterindustrie, Hightech-Forschung und international vernetzten Technologiepartnern ein. Dies stärkt nicht nur die regionale Wertschöpfung, sondern eröffnet den hier ansässigen Unternehmen optimale Chancen für Wachstum, Skalierung und internationale Kooperation.
Besonderen Wert legt das Bauprojekt auf eine nachhaltige Bauweise und innovative Gebäudetechnik. Vorgesehen sind eine energieeffiziente Gebäudetechnik, ressourcenschonende Materialien sowie begrünte Außenbereiche, die nicht nur das Mikroklima verbessern, sondern auch zur Aufenthaltsqualität der Beschäftigten beitragen. Öffentliche Begegnungszonen sollen den Austausch zwischen Unternehmen, Forschenden der Technischen Universität Dresden (TU) und der Stadtbevölkerung fördern – und damit den Campus „Universelle Werke“ zu einem lebendigen Treffpunkt der „HUB-Generation“ machen.
Symbolischer Baubeginn mit Spatenstich
Am 10. September 2025 erfolgte der offizielle Baubeginn. Mit dem symbolischen ersten Spatenstich gab die IMMOPACT Immobilien GmbH den Startschuss für das ambitionierte Gewerbeprojekt.
Oberbürgermeister Dirk Hilbert äußerte sich positiv zu den „Universellen Werken“ in Dresden. Er betonte in seiner Rede die Wiederbelebung eines der traditionsreichen Industriestandorte an der Zwickauer Straße durch das Campus-Projekt. Besonders hob Hilbert hervor, dass der Standort durch die Kombination aus Bestand und Neubau zu einem zukunftsorientierten Campus für Hightech-Unternehmen und wissenschaftliche Entwicklungen werde. Er sieht darin eine Stärkung des Wirtschafts- und Wissenschaftsstandorts Dresden und ein kraftvolles Bekenntnis zur Zukunft der Stadt.
Geschäftsführer Andreas Schöberl betonte die logistische Herausforderung der Bauzeit: „Unsere planerische Leitidee ist es, durch pflanzliche Einbindung und strukturelle Elemente den Campus als Ensemble herauszuarbeiten und ihn zugleich mit seiner Umgebung zur TU Dresden zu verknüpfen. Dies soll perspektivisch zur Entwicklung des gesamten Quartierkontextes, zur stadtstrukturellen Vernetzung und zur Wahrnehmung der Universellen Werke – Haus E und die Neubauten – als Schlüsselprojekt am Gewerbestandort entlang der Zwickauer Straße führen.“
Auszeichnung für nachhaltiges Bauen
Bereits in der Planungsphase wurde das Projekt von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen mit dem Zertifikat in Gold ausgezeichnet. Damit erfüllt der geplante Campus höchste Standards in den Bereichen Ökologie, Ökonomie, Technik und Funktionalität – ein deutliches Signal für die Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit des Standorts Dresden.
Blick in die Zukunft
Die Fertigstellung der Gebäude C + D sind bis 2027 geplant. Bis dahin
entsteht in Dresden ein Zentrum, das Start-ups und innovativen Unternehmen ideale Bedingungen für Wachstum und Zusammenarbeit bietet und die Stadt als Wirtschaftsstandort weiter stärkt. Mit seiner TU-Nähe und der Einbettung in ein universelles Netzwerk aus Wissenschaft, Forschung und Technologie entsteht hier ein Standort mit Zugang zur absoluten universellen Arbeitswelt, der Unternehmen neue Chancen eröffnet und ihnen ermöglicht, unkompliziert anzudocken.
Zum aktuellen Stand sagt Andreas Schöberl weiter: „Durch unser Büro wurde nach einer Bestandsaufnahme eine Untersuchung zur strukturellen haustechnischen Erschließung erstellt und eine umfangreiche Gesamtkonzeption entworfen. Auf dem geschichtsträchtigen Areal der „Universellen Werke Dresden“ entsteht ein moderner und nachhaltiger Hightech-Standort mit vielfältigen Nutzungsoptionen und Angeboten für das Arbeiten von morgen. Der zentrale Standort im Herzen der Stadt stellt dabei einen besonderen Vorteil dar – ein klarer Mehrwert des Standorts.“
Im Rahmen der Entwicklung des Gesamtkonzeptes wurde bereits vor
Jahren das architektonisch und historisch bedeutsame Bestandsgebäude (Haus E) modernisiert und durch neue Arbeitsplätze ergänzt. Im ersten fertig sanierten Haus E wurde ein spezieller Arbeitsplatz für eines der Technologiezentren der Landeshauptstadt Dresden eingerichtet. Weitere Unternehmen wie die VW Group Software Innovation & Development, die Viessmann Group, die anvajo GmbH sowie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt siedelten sich an – ein Zeichen dafür, dass man als Investor die Weichen früh richtigstellen kann. Viele Unternehmer erkennen zusätzlich den Vorteil, ihren Mitarbeitenden durch die zentrale Lage und die künftige Verkehrsanbindung einen entscheidenden Standortvorteil zu verschaffen.
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© Fotos: Universelle Werke Dresden









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