Bewerbung zur BUGA 2033 in Dresden auf einem guten Weg

Bewerbung zur BUGA 2033 in Dresden auf einem guten Weg
Bürgerinnen und Bürger bringen letzte Impulse zur Machbarkeitsstudie ein

Von BERNHARD HECK

Dresden möchte 2033 die Bundesgartenschau ausrichten. Hierfür hat die Stadt eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, die sich nun in den letzten Zügen befindet. Im September 2023 stellten Experten beim BUGA-Dialog II den gegenwärtigen Stand der Machbarkeitsstudie vor. Rund 200 Bürgerinnen und Bürger waren anwesend und konnten sich ausgiebig über den Stand der Studienthematik informieren und letzte Impulse für die Studie einbringen.

Oberbürgermeister Dirk Hilbert: „Es freut mich sehr, wie die Dresdnerinnen und Dresdner hier dabei sind. Die Stimmung war Klasse und das bestätigt uns, auf dem richtigen Weg zu sein.“ Im Vorfeld der Finalisierung der Bewerbung sagte die Direktorin des Institutes für Landschaftsarchitektur Dresden, Frau Professor Dr. Catrin Schmidt: „Die Idee sich, um die Bundesgartenschau zu bewerben, ist in enger Zusammenarbeit zwischen Stadt und Universität entstanden, denn die Technische Universität Dresden (TU) hat einzigartige botanische Sammlungen und die TU Dresden ist auch die älteste Ausbildungsstätte für Landschaftsarchitekten auf dem Gebiet der ehemaligen DDR. Auch hervorzuheben ist, dass Dresden eine ganz besondere Gartenbau und Gartenschautradition hat und insofern bietet Dresden wie kaum eine andere Stadt in Deutschland die Chance wirklich den Bogen von der Vergangenheit in die Zukunft zu spannen von Tradition zur Innovation also insofern ist das schon ein besonderes Ambiente das viel Flair verspricht“.

Die Machbarkeitsstudie wird nun im September finalisiert. Im Dezember 2023 soll der Stadtrat entscheiden, ob sich Dresden für die Ausrichtung der Bundesgartenschau 2033 bewirbt. Die Landeshauptstadt Dresden kann dann offiziell die Bewerbung bei der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG) für die Ausrichtung der BUGA 2033 einreichen und nach deren Zustimmung bereits in der ersten Jahreshälfte 2024 den Durchführungsvertrag unterzeichnen. Die Bürgerbeteiligung geht dann in die nächsten Runden. Es soll eine Durchführungsgesellschaft gegründet werden, die sich um die konkrete Planung und die Investitionen kümmert.

Vielleicht wäre deshalb die These: „Weniger ist mehr“ gerade jetzt im Vorfeld der Aussprachen angebracht. Denn Dresden wird für die BUGA einen dreistelligen Millionenbetrag in die nachhaltige Entwicklung der Grünzüge investieren müssen. Die vier Schwerpunkte im Konzept der Bewerbung sind über die gesamte Stadt verteilt. Im Osten sind es die Galopprennbahn und die Kiessees in Leuben. Im Süden geht es um den Südpark mit Bismarcksäule und Volkspark Räcknitz. Im Norden sind Proschhübel, Hechtpark und St.-Pauli-Friedhof im Fokus der Planer. Im Westen liegt der Trümmerberg im Ostragehege. Einer von vier in Dresden. Sie bilden eine Klammer, denn auch am Proschhübel, in Leuben und im Südpark liegen Trümmerberge als Geschichte in der Landschaft. Verbunden werden diese Bereiche durch grüne Achsen mit Fuß- und Radwegen. Die Machbarkeitsstudie soll, an die an die Traditionen der Stadt anknüpfen , die Veränderungsprozesse durch Zerstörung und mit der Fortentwicklung nach Norden und Süden, auch rechtselbisch weiter vorantreiben.

Oberbürgermeister Dirk Hilbert: „Eine Bundesgartenschau in Dresden bietet für unsere Stadt die einmalige Chance, Dresden nicht nur grüner, klimafreundlicher und nachhaltiger zu gestalten, sondern auch bereits begonnene Planungen zusammenzuführen. Insofern ist die BUGA ein riesiges Stadtentwicklungsprojekt, mit dem wir unsere Ideen enorm beschleunigen können. Unser Ziel ist es, Sachsen erstmalig auf der Landkarte der Bundesgartenschauen zu verorten. Deshalb sprechen wir auch mit der Landesregierung für eine Unterstützung des Vorhabens.“

In diesem Zusammenhang sind Gartenbau -Ausstellungen der moderne Art wie die BUGA, heute mehr als Traditionsbewusstsein Blumen anzuschauen, sondern sich zu beschäftigen mit den aktuellen Thematiken einer Großstadtentwicklung, das sollte das Ziel für die Verfechter der Bundesgartenschau 2033 sein. Dresden plant für die BUGA mit einem dreistelligen Millionenbetrag in die nachhaltige Entwicklung der Grünzüge investieren. Nach den derzeitigen Planungen könnte die Durchführung 80 Millionen Euro kosten. Dem gegenüber stehen so die statistischen Zahlen geplante Einnahmen von 62 Millionen Euro, ausgehend von geschätzten 2,9 Millionen Besucherinnen und Besuchern der BUGA in Dresden.

Ein wichtiger Faktor, deshalb nicht darstellbar, könnte dabei der zusätzliche wirtschaftliche Mehrwert für die Stadt Dresden durch die Bundesgartenschau 2033 mit den zu erwarteten touristischen Mehreinnahmen sein. Bleiben wir gespannt, wie sich der Dresdner Stadtrat im Dezember 2023 entscheidet. Wir von Dresden Day& Night bleiben hautnah dran!


BU: Sehr informativ: an 16 Stellwänden stellten die Organisatoren die Kernpunkte zur BUGA 2033 dar. © Presse Dresden (1) /www.dresden.de (2)