Erfolgreiche Titelverteidigung: Sachsen zum dritten Mal Deutscher Meister der LandschaftsgÀrtner- und GÀrtnerinnen!

Erfolgreiche Titelverteidigung: Sachsen zum dritten Mal Deutscher Meister der LandschaftsgÀrtner- und GÀrtnerinnen!

Dem Berufsstand der Garten- und Landschaftsbauer, der LandschaftsgĂ€rtner, mit seinen engen natur- und bodenverbundenen Arbeiten bietet Gelegenheiten, vielfĂ€ltige klimaschĂŒtzende Maßnahmen im gewerblichen wie privaten GrĂŒn zu demonstrieren und am Standort Dresden und seinem Umland in die Tat umzusetzen, diese Chance sollten die Verantwortlichen von Bund, Land und Kommune nutzen. Dazu sagt Axel Keul, GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Sachsen e.V. (VGLS): “Unser Berufsstand wird kleine und große Projekte gestalten, an denen jeder seinen eigenen realistischen Beitrag erkennt, sich erfolgreich dem Klimawandel zu stellen“. Mit gut ausgestatteten LehrrĂ€umen, die sich mit Smart-Boards, Smart-Displays und Dokumentenkameras auch fĂŒr die Zukunft gerĂŒstet zeigen“. Dies werden wir auf der BUGA Dresden 2033 der sĂ€chsischen, nationalen und internationalen Öffentlichkeit beweisen, darauf freut sich der motivierte gĂ€rtnerische Nachwuchs sowie die gesamte grĂŒne Branche, zieht Keul sein Fazit seiner Vorstelllungen“. Und die Arbeit der VGLS scheint FrĂŒchte zu bringen.

Drei Meistertitel innerhalb von vier Jahren fĂŒr Sachsen beweisen, dass Sachsens LandschaftsgĂ€rtner Weltspitze sind. Die gute Nachwuchsarbeit der VGLS Sachsen unterstrichen die Deutschen Meister 2023 der LandschaftsgĂ€rtner- und GĂ€rtnerinnen Theo KleinstĂ€uber und Anton Schimeck, beide Auszubildende im Garten- und Landschaftsbaufachbetrieb POMOSUS Gala Bau, Dresden. Mit Abstand ließen die beiden das Team aus Baden-WĂŒrttemberg auf Platz zwei und die Bronzesieger aus Nord-Rhein Westfalen hinter sich.


BU: Anton Schimeck (li) und Theo KleinstÀuber mit Teamcoach Georg Kahsnitz (Mitte). Mit schwarzen Shirt li. Phil-Elias Kornmacher, Deutscher Meister 2020 und 2022 WM-Vierter von Tallinn . Davor li. Christoph Rother und Lars Ulrich von POMOSUS Gala Bau, Dresden, sowie re. der Trainer Jens Hildebrand, ( Unternehmen Doppel-Hans Wiesenbad). Fotos: VGL Sachsen

Dresdner siegen beim Bundescup der LandschaftsgÀrtner in Mannheim

„Engagement und Investitionen in die Ausbildung zahlen sich aus. Wir freuen uns sehr ĂŒber die tolle Leistung, die unsere diesjĂ€hrigen sĂ€chsischen Teilnehmer am Bundesausscheid der LandschaftsgĂ€rtner – ausgetragen auf der BUGA in Mannheim – gezeigt haben. Herzlich gratulieren wir dem zweitplatzierten Team aus Baden-WĂŒrttemberg sowie dem aus Nordrhein-Westfalen. Teamgeist stand im Fokus und alle jungen Leute sind Sieger!“, so Axel Keul. Theo KleinstĂ€uber und Anton Schimeck, die beiden kĂŒnftigen LandschaftsgĂ€rtner aus Sachsen werden 2024 auf der Weltmeisterschaft der Berufe, den WorldSkills im französischen Lyon vertreten.

Die von einem Landschaftsarchitekten geplante Wettbewerbsaufgabe musste mit Tageszielen innerhalb von 15 Arbeitsstunden bewĂ€ltigt werden und beinhaltete den Bau einer 4 x 4 Meter großen von einem Staketenzaun begrenzten Mustergartenanlage. Hier sollten Verweilbereiche mit Sessel aus Sandstein und Cortenstahl-Auflage sowie einer Holz-Sitz- und LiegeflĂ€che zum Erholen wĂ€hrend des Besuches der Bundesgartenschau in Mannheim installiert werden. Durch einen kleinen Weg aus Mosaikpflaster mussten die Erholungsbereiche zudem von einer Nutz- und einer Naturgartenpflanzung eingerahmt werden. Von einer Fachjury geprĂŒft und streng bewertet wurde die millimetergenaue AusfĂŒhrung der baulichen Leistungen, die Einhaltung von Vorgaben im Bereich Baustellenorganisation und -sicherheit sowie die fachgerechte und standortgetreue Pflanzenanlage fĂŒr einen Nutzgartenteil mit BeerenstrĂ€uchern und Obstgehölzen sowie eines Naturgartenbereiches. Die Macher von der VGLS strahlten bei der Siegerehrung:“ Alle sind mitverantwortlich fĂŒr den dritten Deutschen Meistertitel und zeigen, dass sich persönliche, betriebliche und staatliche Investitionen in die Ausbildung Sachsens auszahlen. Jetzt geht es fĂŒr alle Beteiligten an die Vorbereitung der Weltmeisterschaft in Lyon.“