Bekannter Dresdner Bauherr wurde 80

Bekannter Dresdner Bauherr wurde 80.

TĂ€glich fahren GĂ€ste-Besucher von Dresden in die „Neumarkt-Tiefgarage“ genießen den Komfort ohne zu wissen mit welch harten Bandagen der gerade 80 gewordene Bauchef Berndt Dietze, kĂ€mpfen musste bis es soweit war. Dietze schaffte mit den Tiefgaragen unter dem Neumarkt und seinen Verzahnungen, zu den von ihm geschaffenen Quartieren wurden die Eckpfeiler fĂŒr den heutigen Neumarkt geschaffen. Seinen wichtigsten Ansatz, die Verbindung zwischen Altmarkt und den Neumarkt-Tiefgaragen schaffte er (leider) noch nicht! Als Baywobau-Chef feierte er am 4. April seinen runden Geburtstag in seinem Juwel an der Frauenkirche dem Quartier III/1 mit Freunden und Bekannten. Was Dresdens Stadtentwicklung angeht, hat er mit der Gestaltung nicht nur am Neumarkt seine prĂ€gende Handschrift. Der Neumarkt – das ist das Lebenswerk von Dietze.

Vor zehn Jahren hat Dietze seinen 70. Geburtstag mit dem ersten Baggerhub fĂŒr den Lahmann-Park verbunden. Inzwischen sind dort fast alle historischen Bauten aus der Zeit des bekannten Kurarztes saniert und durch Neubauten ergĂ€nzt worden. Der weltweit wirkende Dachverband fĂŒr die Immobilienwirtschaft Fiabci ehrte ihn dafĂŒr mit seinem Award – das ist ein bisschen wie ein „Oscar“ in der Bauwirtschaft. Historischen Bauten schenkt Dietze gern sein Herz. So zĂ€hlt auch das Ensemble Königspark in der einstigen Helios-Klinik zu seinen Projekten. Mit viel Leidenschaft hat er den Platz rund um die Frauenkirche gestaltet. So tragen das Quartier „Juwel an der Frauenkirche“ sowie die wiederentstandene Schloßstraße und das kleine Wohnviertel Löwenhof in direkter Lage am „Stallhof“ seine Handschrift.

Auch die Familie ist ihm wichtig. Seit 56 Jahren ist er mit seiner Frau Ilona verheiratet. Beide haben einen Sohn. Er ist Lehrer und im Dresdner Stadtrat aktiv. Große Freude bereiten ihm seine drei jugendlichen Enkelinnen (alle ĂŒber 10 Jahre). Nach dem Abitur hatte Berndt Dietze zunĂ€chst eine Tischlerlehre gemacht. Gern wĂ€re er Innenarchitekt geworden, aber weil der dafĂŒr keinen Studienplatz bekam, entschied er sich fĂŒr Holztechnik. Es folgten zwei weitere Diplome im Maschinenbau und der Datenverarbeitung. Nach dem ersten Studium begann Dietze 1966 schließlich Rechentechnik fĂŒr die Möbelindustrie aufzubauen. 1984 wechselte er zu den Kfz-Zubehörwerken.

1990 war der bis dahin parteilose Fachmann, der zu dieser Zeit neues CDU-Mitglied war, gefragt. So fĂŒhrte ihn sein Weg zur MĂŒnchener Baywobau. Dessen Chef Volker Hofmann traute ihm und Steffen Hantschmann, der heute die Berliner Niederlassung leitet, 1991 zu, eine Niederlassung der Baywobau in Dresden aufzubauen und zu fĂŒhren. Ein reichliches Jahr spĂ€ter ĂŒbergab die Baywobau Dresden die ersten neuen Wohnungen in Dresden. Zwei große Hotels wie das Hotel de Saxe und das Schlosshotel (Hyperion) wurden durch sein Wirken geschaffen. FĂŒr die Belange von Dresden Day&Night hatte er immer ein offenes Ohr, ebenso fĂŒr die Veranstaltungen der GHND. Hunderte von Wohnungen und Eigenheime hat er mit seiner SpĂŒrnase fĂŒr das Besondere in Dresden umgesetzt.

Um das alles zu schaffen, hĂ€lt sich Dietze fit. Wer will, kann ihn regelmĂ€ĂŸig an den Wochenenden in der Dresdner Heide joggen sehen. Fit bliebt er aber auch durch seinen Tatendrang, denn schließlich er noch einiges vor. Chapeau! Mister Baywobau.B. Heck/ B. Klemm

Baywobau-Chef Berndt Dietze feierte er am 4. April seinen runden Geburtstag © Bhe