Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter gratuliert Leipzig und Dresden zur Auszeichnung mit dem EU-Mission-Label „Climate-Neutral and Smart Cities“
Von Dr. h.c. Bernhard Heck
Im Rahmen der internationalen NetZeroCities-Konferenz in Vilnius (Lettland) wurden die Städte Leipzig und Dresden offiziell mit dem Label „Climate- Neutral and Smart Cities“ der Europäischen Union ausgezeichnet. Damit gehören die beiden sächsischen Metropolen und weitere vier deutsche Städte wie  Aachen, Heidelberg, Mannheim und Münster, zu den 112 ausgewählten Städten, die eine Umsetzung von  Klimastadtverträge zu entwickeln, die einen Gesamtplan für die Klimaneutralität in allen Sektoren wie Energie, Gebäude, Abfallwirtschaft und Verkehr sowie entsprechende Investitionspläne enthalten. Die klaren und sichtbaren Verpflichtungen, die die Städte in den Klimastadtverträgen eingegangen sind, ermöglichen es ihnen, mit der EU, den nationalen und regionalen Behörden, mit Investoren und ihren Bürgerinnen und Bürgern zusammenzuarbeiten, um ihr ehrgeiziges Ziel der Klimaneutralität zu erreichen.
Das EU-Missionssiegel ist ein wichtiger Meilenstein in der Arbeit der Städte. Er würdigt die erfolgreiche Entwicklung von Klimastadtverträgen und soll den Zugang zu europäischen, nationalen und regionalen Finanzierungs- und Finanzierungsquellen, insbesondere privaten Investitionen, erleichtern.
Das Mission Label gibt der Stadt Zugang zu den Zentrum der Klimastadt, eine internationale Finanzressource, die im Juni 2024 ins Leben gerufen wurde und Städte dabei unterstützt, Panter betont zu diesem bedeutenden Erfolg zur Klimaneutralität: „Diese Auszeichnung ist ein starkes Signal – für Sachsen, für Deutschland und für Europa. Dresden und Leipzig zeigen, wie Klimaschutz und zukunftsweisende Stadtentwicklung Hand in Hand gehen können. Das ist kein Selbstzweck, denn mit jedem Schritt hin zu mehr Klimaschutz und Digitalisierung verbessert sich die Lebensqualität der Menschen vor Ort. Ich gratuliere beiden Städten herzlich zu diesem Erfolg“, nach der   Verleihung. Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert: „Mit dem Erhalt des Missionslabels festigt Dresden seine Position als innovative und zukunftsorientierte Stadt und stärkt zugleich die Zusammenarbeit mit Innovationspartnern – lokal und europaweit. Trotz dieser positiven Entwicklungen steht Dresden vor großen finanziellen und strukturellen Herausforderungen. Die ehrgeizigen Ziele der EU-Städtemission müssen realistisch mit den vorhandenen Kapazitäten vor Ort abgeglichen werden. Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung sagte:“  Diese Auszeichnung auf europäischer Ebene ist für uns Würdigung und Ansporn zugleich. Mit unserem Energie- und Klimaschutzprogramm verfügen wir seit 2022 über ein zentrales Instrument, aber für die praktische Umsetzung braucht es eine breite Akzeptanz der Stadtgesellschaft und die Mitwirkung jedes Einzelnen. Hier greift das aufgebaute passgenaue suchen nach tragfähigen Lösungen für die Gestaltung eines klimagerechten Zukunft Netzwerkes, welches Akteure aus allen Bereichen erfolgreich vereint und die Kräfte bündelt.“
Das EU-Mission-Label ist Teil der EU-Mission „100 klimaneutrale und smarte Städte bis 2030“ im Rahmen des Forschungs- und Innovationsprogramms Horizon Europe. Mit der Auszeichnung erkennt die Europäische Kommission das ambitionierte Engagement und die konkreten Klimastrategien der ausgezeichneten Städte an. Insgesamt wurden im Jahr 2022 zunächst 112 Städte – darunter acht in Deutschland – als sogenannte Mission Cities ausgewählt. Die Kommission wird gemeinsam mit der Missionsplattform die wirksame Umsetzung der Klimastadtverträge weiterhin unterstützen. Die Missionsplattform bietet Städten die notwendige praktische technische, regulatorische und finanzielle Unterstützung. Insgesamt investiert Horizont Europa rund 120 Mio. EUR pro Jahr in die Mission.
Ein Teil dieser Städte hat nun das offizielle Mission Label erhalten – als Zeichen für besonders überzeugende Klimastadtverträge und realistische Transformationspfade zur Klimaneutralität. Das Missionssiegel verschafft der Stadt Zugang zum Climate City Capital Hub, einer internationalen Finanzierungsquelle, die im Juni 2024 ins Leben gerufen wurde und Städte hin zu mehr Klimaneutralität unterstützt. Damit möchte die Europäische Union bis 2050 klimaneutral werden. Dabei spielen Städte eine besondere Rolle, weil sie besonders viel CO2 produzieren. 75 Prozent der EU-Bürgerinnen und -Bürger leben in einer Stadt und deshalb braucht es besondere Ansätze, um den Triebhausgasausstoß im urbanen Raum zu reduzieren.
Diese gezielten Maßnahmen, z.B. in den Bereichen Verkehr, Energieeffizienz und Stadtplanung können zu einer nachhaltigeren und umweltfreundlicheren Stadtentwicklung beitragen. Hier setzt die EU-Mission „NetZeroCities“ an, die 100 ausgewählten Städten mit beschleunigtem Tempo zur Klimaneutralität verhelfen möchte. „NetZeroCities“ ist Teil des Forschungs- und Innovationsprogramms „Horizon 2020“ und unterstützt den Green Deal der EU.
„Die Aufnahme in den Kreis der 112 ausgezeichneten Städte ist nicht nur eine tolle Anerkennung, sondern auch ein Ansporn. Sie eröffnet neue Fördermöglichkeiten und stärkt die internationale Vernetzung für mehr Klimschutz. Dass zwei der fünf deutschen Städte 2025 aus Sachsen kommen und nun ihre Vorreiterrolle auch international anerkannt ist, wird auch einen Beitrag zum Wissenstransfer der besten Lösungen für unseren Freistaat leisten“, so Minister Panter.  Damit haben sich Leipzig und Dresden haben sich mit ihren Klimastadtverträgen ehrgeizige Ziele gesetzt:
Beide Städte wollen klimaneutral werden und setzen dabei auf moderne Infrastruktur, erneuerbare Energien, nachhaltige Mobilität sowie umfassende Beteiligung der Stadtgesellschaft. Weiter sagte Panter:“ Diese Auszeichnung ist das Ergebnis einer vorausschauenden Stadtentwicklung, eines breiten gesellschaftlichen Dialogs und einer entschlossenen kommunalen Politik.
Ich danke allen, die diesen Weg mitgestaltet haben – in den Rathäusern, in der Verwaltung, in der Privatwirtschaft und in den beiden Stadtgesellschaften“.
Weitere Informationen zur EU-Mission unter: https://news.gtp.gr/2025/05/07/athens-joins-eus-mission-cities-in-push-for-climate-neutrality-by-2030/
Ob es gelingt diesen Spagat aus Barrieren und Strukturwandel zu realisieren, bleibt abzuwarten. Die ehrgeizigen Ziele zeigen aber auch, dass die EU einen Strukturwandel in den Pilotstädten fördern und so auch Barrieren für die nachfolgenden Städte aus dem Weg räumen möchte. Dabei ist die Unterstützung von EU, Bund und Land von zentraler Bedeutung. Das Missionslabel ist Anerkennung und Signal, Dresden und Leipzig  als klimaneutrale und innovative Stadt weiterzuentwickeln. Dieses Ziel kann aber nur gemeinsam mit allen politischen Ebenen und Akteuren vor Ort erreicht werden, das sollte den Initiatoren der EU das eigentliche Credo sein.
Foto: Athens Municipality https://news.gtp.gr/2025/05/07/athens-joins-eus-mission-cities-in-push-for-climate-neutrality-by-2030/

Im Zentrum der Veranstaltungen vom 11. Mai bis 1. Juni 2025 steht der grüne Transformationsprozess der Stadt Zittau zur „Green Zitty“ – eine Vision für ein lebenswertes, nachhaltiges und zukunftsfähiges Stadtbild. Die Dauerausstellung sowie ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm bieten Gelegenheit, sich über die laufenden Projekte zu informieren, Ideen einzubringen und gemeinsam an der Gestaltung von Zittaus Zukunft mitzuwirken.





Ein besonderer Höhepunkt war die feierliche Verleihung des Deutschen Brückenbaupreises 2025, die bereits am Vorabend vor den rund 1700 Teilnehmern stattfand. Preisträger 2025 in der Kategorie „Straßen- und Eisenbahnbrücken“ 




Mit dem ĂĽberraschenden Eyecatcher“ Einhundert Jahre SemperOpernball“ in Dresden sollte die Ballnacht voller Eleganz und Kultur 2025 den Pendant aus der Wiener Staatsoper, ein bisschen ärgern. Welcher Satz beim SemperOpernball 2025 am häufigsten fiel? „Entschuldigen Sie, kommen Sie aus Dresden?“ Erkenntnisse einer langen Nacht mit vielen kleinen Anekdoten, fiesen ZĂĽgen, Plattheiten und einem am Ende stehenden 5 Uhr Grand-FrĂĽhstĂĽck im Pomp-Hotel Taschenberg-Palais. Dort laufen nochmals die Höhepunkte am Bildschirm. Am Ende eines enttäuschenden Abends sind die Nachtschwärmer in der Fledermaus-Bar der gleichen Meinung. Der 17. SemperOpermball hat nicht versprochen, was dieses Mega-Event fĂĽr die Besucher, die im Schnitt rund 1.233,00 Euro hinblättern, eigentlich bieten sollte. Erstklassige Weltstars und VIP`S aus der Oberen Reihe des Geldes. WehmĂĽtig erinnerte man sich an den Zampano Hans-Joachim Frey, der 2014 die Top-Schauspielerin Catherine Deneuve oder 2016 die Tänzerinnen des Lido aus Paris nach Dresden holte, ganz zu schweigen von „GĂ©rard Xavier Marcel Depardieu“ der französische Schauspieler, Besitzer eines Weingutes, eben ein Tupfer „ Tycoon“, dieser hatte beim 8. SemperOpenball 2013 keine schwarze Anzughose dabei und ĂĽberstĂĽlpte kurzfristig sich Freys Hose!
Erfreulich: Lokale Entwicklungen in Dresden. Die Landeshauptstadt erlebt sowohl positive Entwicklungen wie die Eröffnung des neuen Stadtforums am Dr.-KĂĽlz-Ring, als auch Herausforderungen, wie den Abriss der CarolabrĂĽcke und die zunehmende Kommerzialisierung des Neumarkts. Das Zentrum Dresdens wird mit der Eröffnung im März des neuen Stadtforums mit nur einem Steinwurf vom Rathaus entfernt und dem Leistungszentrum und GroĂź-Stadion „Heinz Steyer“ an der Elbe weiter aufgewertet. Durch den Weitblick von OB Dirk Hilbert, der sich mit groĂźem Engagement fĂĽr die Landeshauptstadt Dresden einer auĂźerordentlich spannenden und faszinierenden Aufgabe der Stadtentwicklung stellt“. Das i-TĂĽpfelchen wäre zur Eröffnung des Stadions gewesen, diese neue Wettkampfstätte in „Helmut-Schön-Arena“ umzubenennen. Das hätte der FuĂźball-Weltmeister-Trainer von 1974 und gebĂĽrtiger Dresdner verdient. So weit so gut, wir werden weiter fĂĽr Elbflorenz und am Neumarkt aufpassen, den Scheinwerfer auf die aktuellen Ereignisse lenken und darĂĽber berichten.







Vor dem Hintergrund der erfolgreichen Entwicklung des europäischen Halbleiterstandorts Dresden und der Region fördert der Freistaat die Bemühungen um eine noch intensivere Zusammenarbeit der Kommunen. Die Landeshauptstadt Dresden und Umlandkommunen haben mit Unterstützung des Freistaates das Projekt »Intensivierung der Kooperation zur Entwicklung des europäischen Halbleiterstandorts Region Dresden« auf den Weg gebracht, dass die institutionelle Zusammenarbeit der kommunalen Akteure ausgebaut werde. Die interkommunale Kooperation soll nun weiter gestärkt werden. Bis Ende 2025 sollen beispielsweise die Potenziale für Wohnbau- und Gewerbeflächen in der Region ermittelt und dem erwarteten Zuzug von Arbeitskräften sowie der damit verbundenen Einwohnerentwicklung gegenübergestellt werden.








Prof. Steffen Marx von der TU Dresden befasst sich seit dem Einsturz der Carolabrücke mit der Ursachenforschung. Sein Fazit: Die Sanierungsmaßnahmen der Brücke seien viel zu spät durchgeführt worden. Außerdem sei eine Änderung der Tragstruktur nötig gewesen, sagte Marx mit Blick auf die beiden bestehenden Überbauten. Die hätten nur einen neuen Anstrich bekommen. Das sei so, als würde man lange Zeit die Farbe für den Anstrich des Gartenzauns sparen wollen und ihn dann anstreichen, wenn der innerlich vergammelt ist.





„Medallion for Excellence“



Bei der Schadensdokumentation wird insbesondere untersucht , welchen Einfluss Korrosion und eindringende Feuchtigkeit auch in Verbindung mit Chlorid Eintrag (Salz) gespielt haben könnten. Ebenso werden Betonversagen, Gelenkversagen, Verbundversagen der Betonstahlbewehrung und ErmĂĽdung als Schadensszenarien betrachtet. In einer Sichtung des Schadens an der Bruchstelle konnte bereits festgestellt werden, dass etwa 25 Prozent der nun offenliegenden Spannglieder Vorschädigungen aufwiesen. FĂĽr die Untersuchungen wurden auĂźerdem erste Bohrproben an Zug C entnommen, weitere Untersuchungen von Zug C sowie eine SichtprĂĽfung des Hohlkastens sind dafĂĽr nach dem Hochwasser geplant. Marx betonte das diese Korrosionen in ganz Deutschland bekannt sind, und man gerade bei den Beton-SpannbrĂĽcken auch ĂĽber neue Verfahren der PrĂĽfung nachdenken sollte. Bei der PrĂĽfung an der BrĂĽcke zum Nachweis des „Bruch vor Riss“- Kriteriums, waren bei der CarolabrĂĽcke positive PrĂĽfungen erfolgt. „Wir glaubten uns sicher zu sein, wurden nun aber eines anderen belehrt. Mit einer neuen Methode so Marx, hätte man den BrĂĽckeneinsturz eventuell vermeiden können. Das Schallemissions-Monitoring könnte die FrĂĽherkennung von Schäden an Beton-SpannbrĂĽcken erheblich verbessern. Dabei werden kleine Richt-Mikrofone in den BrĂĽckenzug eingebaut, um bei einem Bruch der Stahldrähte das Geräusch aufzunehmen und zu lokalisieren. Bleibt die Frage warum hat man von Seiten der Stadt Dresden diese Verfahrensweise nicht angewendet, oder war diese Methode die bei anderen BrĂĽcken in Deutschland teilweise angewendet wird, nicht bekannt?
In der Planung ist vorgesehen: Zunächst muss an beiden Ufern der Untergrund befestigt werden, um Strom- und Abwasserleitungen im Boden zu sichern, wenn schwere Geräte zum Einsatz kommen. Dann geht es darum, die Brücke an den gebrochenen Gelenken abzulösen, damit die noch schräg hängenden Teile nach unten fallen, teilweise in den Fluss. Dafür muss an manchen Stellen ein sogenanntes „Fallbett“ errichtet werden. Erst dann können die schweren Betonteile zerkleinert und abtransportiert werden. Eine Bergung der großen Teile direkt aus dem Fluss ist nicht möglich, weil einerseits keine verlässliche Angriffsstelle an den kaputten Brückenteilen vorhanden sind, an denen ein Abbruchgerät sicher andocken könnte. Andererseits sind die großen Teile schlicht zu schwer. Für das Zerkleinern und den Abtransport im Fluss müssen entsprechende Rampen installiert werden. Liegen die großen Brückenteile im Fluss, werden sie als Teil dieser Rampe befahren. Etwa ein Drittel des Brückenzuges C vermutet Holger Kalbe, konnte in der Zeit vom 12. September bis 14. September in etwa 47 Stunden am Neustädter Brückenkopf abgebrochen, zerkleinert und abtransportiert werden. Das musste wegen des nahenden Hochwassers schnell gehen. Es handelt sich um etwa 1.500 Tonnen Beton und Stahl. Das Material wird nun recycelt. Es wird vermutlich mehrere Monate dauern, den Brückenzug C komplett abzubrechen.
Dresden und hier das Herz , das neue Heinz-Steyer-Stadion verwandelt sich bei den Finals vom zu einer Mini-Olympia-Stadt vom 31. Juli bis 3. August 2025 und ist zum ersten Mal Gastgeber im Umkreis von 4 Kilometern in neun Sportstätten fĂĽr 18 Sportarten und mehr als 100 deutsche Meister als Podium. Viele der zu erwartenden Zuschauer haben bei den „Finals“ die Olympischen Spiele in Paris mit den offenen weltbekannten Orten vor den Augen dieses Paris Flair in guter Erinnerung. Bei den Planungen dienten die Spiele in Paris, so der frĂĽhere ZDF-Sportreporter und aktuelle GeschäftsfĂĽhrer der „Die Finals GmbH“ Hagen Bosdorf, im Presseraum in Dresden tatsächlich als „Vorbild“. 


