Wasser fĂŒr die Dresdner Chip-Riesen im Dresdner Norden-Mangelware?

š

Wasser fĂŒr die Dresdner Chip-Riesen im Dresdner Norden-Mangelware?

Wasser fĂŒr die Dresdner Chip-Riesen im Dresdner Norden-Mangelware?

von BERNHARD HECK

Wie Dresden sich eine zukunftssichere Wasserversorgung vorstellt, erlĂ€uterten die Protagonisten Oliver Schenk, Chef der SĂ€chsischen Staatskanzlei un Staatsminister fĂŒr Bundesangelegenheiten und Medien, der Vorstandsvorsitzender der Sachsen Energie, Dr. Frank Brinkmann zusammen mit dem Dresdner OberbĂŒrgermeister Dirk Hilbert, in einem Pressetermin an der Saloppe.

Der Presse-Termin am alten Wasserwerk an der Saloppe war gut ausgewĂ€hlt. Denn der Freistaat Sachsen, die Landeshauptstadt Dresden und SachsenEnergie planen gemeinsam die Basis fĂŒr eine nachhaltige und zukunftssichere Wasserversorgung und damit eine Entwicklungsperspektive fĂŒr die stark wachsende Chip-Industrie im Dresdner Norden, bei Erhalt der hohen Versorgungssicherheit fĂŒr die Bevölkerung Dresdens. Mit einem neuen Flusswasserwerk soll die Industriewasserversorgung von der Trinkwasserversorgung entkoppelt und die wertvolle Ressource Wasser geschont werden. Gleichzeitig wird der Wirtschaftsstandort fĂŒr die Chip-Großansiedlungen fit gemacht und fĂŒr Herausforderungen durch Energiewende und Klimawandel. Der Freistaat Sachsen, die Landeshauptstadt Dresden und SachsenEnergie planen gemeinsam die Basis fĂŒr eine nachhaltige und zukunftssichere Wasserversorgung und damit eine Entwicklungsperspektive fĂŒr die stark wachsende Chip-Industrie im Dresdner Norden, bei Erhalt der hohen Versorgungssicherheit fĂŒr die Bevölkerung Dresdens. Mit einem neuen Flusswasserwerk soll die

Industriewasserversorgung von der Trinkwasserversorgung entkoppelt und die wertvolle Ressource Wasser geschont werden. Gleichzeitig wird der Wirtschaftsstandort im Dresdner Norden fĂŒr die Chip-Großansiedlungen fit gemacht fĂŒr die Herausforderungen durch Energiewende und Klimawandel. Mit der Inbetriebnahme von 15 Uferfiltrat-Brunnen an der Saloppe zur Belieferung von Unternehmen im Dresdner Norden hat die Industriewasserversorgung Anfang 2023 einen ersten wichtigen Schritt getan. Die Chip-Hersteller Infineon und Bosch haben sich schon jetzt darĂŒber hinausgehende Mengen fĂŒr die Zukunft gesichert. Als Reaktion ertĂŒchtigt SachsenEnergie mit einem hohen finanziellen Aufwand bis 2026 die bestehenden drei Wasserwerke Hosterwitz, Tolkewitz und CoschĂŒtz und nimmt das Reserve-Wasserwerk Albertstadt erneut in Betrieb. Als langfristig tragfĂ€hige und transparente Lösung beabsichtigt SachsenEnergie parallel bis2030 ein innovatives Flusswasserwerk im Westen Dresdens bei Übigau zusammen mit einem eigenen, redundanten Verteilernetz zu errichten. Das Unternehmen reagiert mit diesem Schritt auch auf die angekĂŒndigte Neuansiedlung des taiwanesischen Chip-Herstellers TSMC. Um der Halbleiterindustrie konkurrenzfĂ€hige Wasserpreise anbieten zu können, entstehen durch den hohen Investitionsrahmen eine WirtschaftlichkeitslĂŒcke. Der Freistaat Sachsen und die Landeshauptstadt Dresden streben an, die Maßnahme mit Fördermitteln zu unterstĂŒtzen. Im Rahmen der Maßnahmen rechnen Analysten von SachsenEnergie mit einem Fördermittelbedarf von 150 Millionen Euro.

Oliver Schenk, Chef der SĂ€chsischen Staatskanzlei un Staatsminister fĂŒr Bundesangelegenheiten und Medien: „Es ist wichtig und richtig, dass SachsenEnergie und Landeshauptstadt Dresden die Sicherstellung der Wasserversorgung sowohl fĂŒr die Bevölkerung als auch fĂŒr die Industrie in der Stadt Dresden mit großer Energie voranbringen. Denn wir sehen bei anderen industriellen Großprojekten, nicht nur in Deutschland, wie essenziell die Frage der Wasserversorgung mittlerweile geworden ist. Wir wollen den Standort Dresden Nord fĂŒr die Halbleiterindustrie weiter entwickeln und die Chancen der digitalen und grĂŒnen Transformation fĂŒr wirtschaftliches Wachstum in allen Teilen unseres Landes nutzen“. Dirk Hilbert, OberbĂŒrgermeister der Stadt Dresden pflichtete diesem Szenario bei: „Der aktuelle Wirtschaftsboom im Dresdner Norden wird unsere Stadt ĂŒber das laufende Jahrzehnt hinaus positiv beeinflussen: Attraktive ArbeitsplĂ€tze und AuftrĂ€ge, Wohlstand, Kaufkraft und natĂŒrlich steigende Gewerbesteuern, die allen zugutekommen. Eine leistungs- und widerstandsfĂ€hige Infrastruktur ist eine notwendige Vorleistung, mit der wir als Kommune einen Unterschied im weltweiten Standortwettbewerb machen. Das Flusswasserwerk bedeutet ZukunftsfĂ€higkeit, Versorgungssicherheit und PreisstabilitĂ€t fĂŒr die gesamte Stadtgesellschaft und schont ĂŒberdies das Grundwasser nachhaltig als wertvolle Trinkwasserressource.“

Einen entscheidenden Auslöser fĂŒr den weiteren Ausbau Dresdens als schon jetzt grĂ¶ĂŸter Standort der Halbleiter-Branche in Europa bildet das EU-Chip-Gesetz. Dieses sieht vor, eine Verdopplung bis Verdreifachung der Nachfrage an Industriewasser der europĂ€ischen ProduktionskapazitĂ€ten vor. Ihr Anteil am Gesamt-Wasserbedarf Dresdens wird nach diesen Prognosen bis zum Jahr 2030 von derzeit 30 Prozent voraussichtlich auf circa 50 Prozent steigen. Werden heute noch 120.200 Kubikmeter pro Tag in Dresden verbraucht, so rechnen Analysten von Sachsen Energie bis 2044 mi einer Verdreifachung auf 235.100 Kubikmeter pro Tag! Die Herstellung der kleinen Chips, die in Milliarden von ElektronikgerĂ€ten enthalten sind, die wir tĂ€glich verwenden, ist ein wasserintensiver Prozess. Der geschĂ€tzte Wasserverbrauch fĂŒr einen einzigen Mikrochip in einem Smartphone oder Laptop kann bis zu 30 Liter betragen (Quelle: e-fundresearch.com, 2022). Vor diesem Hintergrund sagte Dr. Brinkmann: „Wir von der SachsenEnergie möchten gerĂŒstet sein fĂŒr dieser enormen Herausforderungen. Wir mĂŒssen heute die Zukunft gestalten, um der wachsenden High-Tech-Industrie und den Dresdnerinnen und Dresdnern eine Perspektive und Sicherheit fĂŒr Morgen zu geben. Mit unserem neuen Flusswasserwerk fĂŒr die Industrie wollen wir Industriewachstum und neue Ansiedlungen ermöglichen, ohne dass die Trinkwasserversorgung fĂŒr die Bevölkerung beeintrĂ€chtigt wird. Das neue Industriewassersystem mit Flusswasserwerk hat eine Gesamtinvestition von ĂŒber 320 Mio. Euro und ist fĂŒr die Versorgung der wachsenden Chip-Industrie alternativlos“. Als Reaktion ertĂŒchtigt SachsenEnergie mit einem hohen finanziellen Aufwand bis 2026 die bestehenden drei Wasserwerke Hosterwitz, Tolkewitz und CoschĂŒtz und nimmt das Reserve-Wasserwerk Albertstadt erneut in Betrieb. Das Unternehmen reagiert mit diesem Schritt auch auf die Neuansiedlung des taiwanesischen Chip-Herstellers TSMC, der schon im Sommer 2024 den Baustart ankĂŒndigt.

Branchenvertreter wie Frank Bösenberg (Silicon Saxony) begrĂŒĂŸten das neue Waaserbauvorhaben: „Das neue Wasserwerk der SachsenEnergie stĂ€rkt Dresden als Industriestandort. Davon profitiert auch die Halbleiterindustrie. Der nachhaltige Umgang mit Wasser hat oberste PrioritĂ€t. Deshalb setzt die Industrie seit Jahren Verfahren ein, um Wasser einzusparen oder beispielsweise durch Umkehrosmose zurĂŒckzugewinnen. Die Mikroelektronik werde das Wasser auch nicht vergeuden: „Der nachhaltige Umgang mit Wasser hat oberste PrioritĂ€t“, versicherte er. „Deshalb setzt die Industrie seit Jahren Verfahren ein, um Wasser einzusparen oder beispielsweise durch Umkehrosmose zurĂŒckzugewinnen. Der grĂ¶ĂŸte Teil des industriellen Abwassers wird so aufbereitet, dass es wiederverwendet werden kann. Eine umweltfreundliche Kreislaufwirtschaft ist fĂŒr die Halbleiterindustrie gelebte RealitĂ€t, so der GeschĂ€ftsfĂŒhrer.“
Fazit: In Dresden sorgen die Chip-Giganten fĂŒr noch viel GesprĂ€chsstoff!


BU: Inspektion durch Oliver Schenk vom Land Sachsen am Ufer der Elbe. In der Mitte Dr. Frank Brinkmann, SachsenEnergie und OB Dirk Hilbert  © Presse Dresden

Bewerbung zur BUGA 2033 in Dresden auf einem guten Weg

Bewerbung zur BUGA 2033 in Dresden auf einem guten Weg
BĂŒrgerinnen und BĂŒrger bringen letzte Impulse zur Machbarkeitsstudie ein

Von BERNHARD HECK

Dresden möchte 2033 die Bundesgartenschau ausrichten. HierfĂŒr hat die Stadt eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, die sich nun in den letzten ZĂŒgen befindet. Im September 2023 stellten Experten beim BUGA-Dialog II den gegenwĂ€rtigen Stand der Machbarkeitsstudie vor. Rund 200 BĂŒrgerinnen und BĂŒrger waren anwesend und konnten sich ausgiebig ĂŒber den Stand der Studienthematik informieren und letzte Impulse fĂŒr die Studie einbringen.

OberbĂŒrgermeister Dirk Hilbert: „Es freut mich sehr, wie die Dresdnerinnen und Dresdner hier dabei sind. Die Stimmung war Klasse und das bestĂ€tigt uns, auf dem richtigen Weg zu sein.“ Im Vorfeld der Finalisierung der Bewerbung sagte die Direktorin des Institutes fĂŒr Landschaftsarchitektur Dresden, Frau Professor Dr. Catrin Schmidt: „Die Idee sich, um die Bundesgartenschau zu bewerben, ist in enger Zusammenarbeit zwischen Stadt und UniversitĂ€t entstanden, denn die Technische UniversitĂ€t Dresden (TU) hat einzigartige botanische Sammlungen und die TU Dresden ist auch die Ă€lteste AusbildungsstĂ€tte fĂŒr Landschaftsarchitekten auf dem Gebiet der ehemaligen DDR. Auch hervorzuheben ist, dass Dresden eine ganz besondere Gartenbau und Gartenschautradition hat und insofern bietet Dresden wie kaum eine andere Stadt in Deutschland die Chance wirklich den Bogen von der Vergangenheit in die Zukunft zu spannen von Tradition zur Innovation also insofern ist das schon ein besonderes Ambiente das viel Flair verspricht“.

Die Machbarkeitsstudie wird nun im September finalisiert. Im Dezember 2023 soll der Stadtrat entscheiden, ob sich Dresden fĂŒr die Ausrichtung der Bundesgartenschau 2033 bewirbt. Die Landeshauptstadt Dresden kann dann offiziell die Bewerbung bei der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG) fĂŒr die Ausrichtung der BUGA 2033 einreichen und nach deren Zustimmung bereits in der ersten JahreshĂ€lfte 2024 den DurchfĂŒhrungsvertrag unterzeichnen. Die BĂŒrgerbeteiligung geht dann in die nĂ€chsten Runden. Es soll eine DurchfĂŒhrungsgesellschaft gegrĂŒndet werden, die sich um die konkrete Planung und die Investitionen kĂŒmmert.

Vielleicht wĂ€re deshalb die These: „Weniger ist mehr“ gerade jetzt im Vorfeld der Aussprachen angebracht. Denn Dresden wird fĂŒr die BUGA einen dreistelligen Millionenbetrag in die nachhaltige Entwicklung der GrĂŒnzĂŒge investieren mĂŒssen. Die vier Schwerpunkte im Konzept der Bewerbung sind ĂŒber die gesamte Stadt verteilt. Im Osten sind es die Galopprennbahn und die Kiessees in Leuben. Im SĂŒden geht es um den SĂŒdpark mit BismarcksĂ€ule und Volkspark RĂ€cknitz. Im Norden sind ProschhĂŒbel, Hechtpark und St.-Pauli-Friedhof im Fokus der Planer. Im Westen liegt der TrĂŒmmerberg im Ostragehege. Einer von vier in Dresden. Sie bilden eine Klammer, denn auch am ProschhĂŒbel, in Leuben und im SĂŒdpark liegen TrĂŒmmerberge als Geschichte in der Landschaft. Verbunden werden diese Bereiche durch grĂŒne Achsen mit Fuß- und Radwegen. Die Machbarkeitsstudie soll, an die an die Traditionen der Stadt anknĂŒpfen , die VerĂ€nderungsprozesse durch Zerstörung und mit der Fortentwicklung nach Norden und SĂŒden, auch rechtselbisch weiter vorantreiben.

OberbĂŒrgermeister Dirk Hilbert: „Eine Bundesgartenschau in Dresden bietet fĂŒr unsere Stadt die einmalige Chance, Dresden nicht nur grĂŒner, klimafreundlicher und nachhaltiger zu gestalten, sondern auch bereits begonnene Planungen zusammenzufĂŒhren. Insofern ist die BUGA ein riesiges Stadtentwicklungsprojekt, mit dem wir unsere Ideen enorm beschleunigen können. Unser Ziel ist es, Sachsen erstmalig auf der Landkarte der Bundesgartenschauen zu verorten. Deshalb sprechen wir auch mit der Landesregierung fĂŒr eine UnterstĂŒtzung des Vorhabens.“

In diesem Zusammenhang sind Gartenbau -Ausstellungen der moderne Art wie die BUGA, heute mehr als Traditionsbewusstsein Blumen anzuschauen, sondern sich zu beschĂ€ftigen mit den aktuellen Thematiken einer Großstadtentwicklung, das sollte das Ziel fĂŒr die Verfechter der Bundesgartenschau 2033 sein. Dresden plant fĂŒr die BUGA mit einem dreistelligen Millionenbetrag in die nachhaltige Entwicklung der GrĂŒnzĂŒge investieren. Nach den derzeitigen Planungen könnte die DurchfĂŒhrung 80 Millionen Euro kosten. Dem gegenĂŒber stehen so die statistischen Zahlen geplante Einnahmen von 62 Millionen Euro, ausgehend von geschĂ€tzten 2,9 Millionen Besucherinnen und Besuchern der BUGA in Dresden.

Ein wichtiger Faktor, deshalb nicht darstellbar, könnte dabei der zusĂ€tzliche wirtschaftliche Mehrwert fĂŒr die Stadt Dresden durch die Bundesgartenschau 2033 mit den zu erwarteten touristischen Mehreinnahmen sein. Bleiben wir gespannt, wie sich der Dresdner Stadtrat im Dezember 2023 entscheidet. Wir von Dresden Day& Night bleiben hautnah dran!


BU: Sehr informativ: an 16 StellwÀnden stellten die Organisatoren die Kernpunkte zur BUGA 2033 dar. © Presse Dresden (1) /www.dresden.de (2)

Infineon Konzernumsatz 2022 um 29 Prozent gesteigert und Feierstimmung im Dresdner Norden

Infineon Konzernumsatz 2022 um 29 Prozent gesteigert und Feierstimmung im Dresdner Norden

von BERNHARD HECK

AnlĂ€sslich eines Pressemeetings veranstaltet vom Dresdner Presseclub gab es durch Infineon Kommunikationsleiter Christoph Schumacher erstklassige Informationen zu der Chipherstellung un dem benötigten Aufwand fĂŒr die glitzernden Scheiben. Ein Raunen ging durch die gefĂŒllten Reihen der Journalisten als Schumacher, die Chips als SchlĂŒssel zur Lösung der Klimakrise, gefertigt hier in Dresden, nannte. Hintergrund: Infineon stĂ€rkt mit der Mega-Investition die Fertigungsbasis fĂŒr Halbleiter, die Dekarbonisierung und Digitalisierung befördern. Heutige Analog und Mixed-Signal-Komponenten kommen in Systemen zur Stromversorgung zum Einsatz, etwa in energieeffizienten LadegerĂ€ten, in kleinen Motorsteuerungen fĂŒr das Auto, in Rechenzentren und in Anwendungen im Internet der Dinge (IoT). Das Zusammenspiel von Leistungshalbleitern und Signal-Bausteinen macht besonders energieeffiziente und intelligente Systemlösungen möglich. Grund genug fĂŒr den Hightech-Giganten aus MĂŒnchen, den ehemaligen Siemensstandort im Dresdner Norden zu erweitern – fĂŒr fĂŒnf Milliarden Euro zugunsten eines gĂ€nzlich neuen Werks, das ĂŒber 1.000 neue Halbleitermechatroniker in Betrieb nehmen sollen. Bei Infineon ist der erste Spatenstich fĂŒr die »Smart Power Fab« erfolgt. Die grĂ¶ĂŸte Einzelinvestition in der Unternehmensgeschichte ist ein weiterer Meilenstein fĂŒr das Silicon Saxony und stĂ€rkt die Spitzenstellung des sĂ€chsischen Halbleiterstandort. Entsprechend groß war das Interesse an der einmaligen Veranstaltung in Dresden.

Die neue Fabrik wird in Dresden gebaut, das seit Jahrzehnten als bedeutender Halbleiterstandort in Deutschland bekannt ist. Die Region hat eine lange Tradition in der Halbleiterproduktion und ist Heimat von fĂŒhrenden Unternehmen der Branche wie GlobalFoundries, BOSCH, NXP und Infineon. Erinnert an den Spatenstich im MĂ€rz 2023, damals sprach Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig ĂŒber die Bedeutung der fĂŒnf Milliarden Investition fĂŒr die Region: „Die Ansiedlung von Infineon in Dresden ist ein wichtiger Schritt fĂŒr die Halbleiterindustrie in Sachsen und Deutschland. Die Halbleiterindustrie ist ein wichtiger Wachstumsmarkt und ein SchlĂŒsselbereich fĂŒr die Zukunft der deutschen Wirtschaft. Infineon ist ein bedeutender Akteur in dieser Branche und seine PrĂ€senz in Dresden wird dazu beitragen, den Wissenschaftsstandort zu stĂ€rken und das Potenzial der Region zu fördern. Die Ansiedlung von Infineon wird auch viele positive Effekte auf die regionale Wirtschaft haben, wie die Schaffung von kreativen ArbeitsplĂ€tzen und die Förderung von Innovation und Forschung. Insgesamt ist die Ansiedlung von Infineon ein wichtiger Schritt fĂŒr die Zukunft von Dresden und Sachsen als Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort. ZurĂŒck zu dem Historischen Spatenstich im MĂ€rz 2023. Damals waren zahlreiche Spitzenpolitiker und Vertreterinnen und Vertreter aus der Wirtschaft vor Ort, um gemeinsam mit Infineon zu feiern. EU-KommissionsprĂ€sidentin Ursula von der Leyen, Bundeskanzler Olaf Scholz, Sachsens MinisterprĂ€sident Michael Kretschmer und Dresdens OberbĂŒrgermeister Dirk Hilbert starteten im Beisein von Infineon-Vorstandsvorsitzenden Jochen Hanebeck symbolisch die Bauarbeiten.

Markige Worte von EU-PrĂ€sidentin von der Leyen: „In Zeiten wachsender geopolitischer Risiken ist es eine großartige Nachricht fĂŒr Europa, dass Infineon in Dresden massiv in die Produktion von Halbleitern investiert. Wir brauchen mehr solcher Projekte bei uns in Europa, weil der Bedarf an Mikrochips weiter rasant steigt. Die EU-Kommission und die Mitgliedstaaten nehmen im Rahmen des European Chips Acts in den nĂ€chsten Jahren 43 Milliarden Euro in die Hand, um Europa im Digitalbereich stĂ€rker und widerstandsfĂ€higer zu machen“. Nach diesem RĂŒckblick und der geschickten Darstellung auf die Bedeutung des Unternehmens in Dresden fĂŒr Infineon betrat mit Frank Bösenberg, GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Vereins Silicon Saxony ein weiterer Insider zum Thema Chipindsutrie locker die Runde um Bettina Klemm, die als Moderator fĂŒr den Presseclub Dresden informativ durch den gelungenen Talk fĂŒhrte. Bösenberg betonte, dass Dresden noch lange nicht das Ende der Fahnenstange bei Investitionen erreicht hĂ€tte. “ Das wird nicht die letzte Milliardeninvestition durch einen Großinvestor gewesen sein. Er bezog sich dabei auf den 10 Milliarden Deal von neuesten Inverstor TSCM aus Taiwan. Dresden so Bösenberg muss investieren in Imageverbesserung, mehr Recruiting von ArbeitskrĂ€ften und dem Wichtigsten, dem Nass, mit dem die Chips gewaschen werden. Bei Investitionen von rund „350 Millionen fĂŒr neue Wasserreserven in den Dresdner Norden wĂŒrden die Ohren der Stadtverwaltung Dresden wohl klingeln,“ fĂŒgte er dann heiter hinzu.

 

Mit der letztlich sehr nachdenklichen Zahl von wohl mehr als 50.000 fehlenden FachkrĂ€ften fĂŒr das kommende Jahrzehnt schloss sich der informative Reigen. Eines hat sich der Chronist jedoch gemerkt. In der europĂ€ischen Chipindustrie spricht man nicht mehr ĂŒber Milliarden, sondern Trillionen (eine Zahl mit 18 Nullen) an Euro-Investition! Wow das lies manchen Besucher beim Gang zum BĂŒfett ins GrĂŒbeln kommen.

Infineon:  Der Fertigungsstandort Infineon Dresden wurde 1994, damals noch als Teil von Siemens, gegrĂŒndet. Bereits jetzt werden dort rund 3.250 Mitarbeiter beschĂ€ftigt. Weltweit besitzt Infineon etwa 56.200 Mitarbeiter in mehr als 100 LĂ€ndern und zĂ€hlt mit einem Jahresumsatz von 14,2 Milliarden Euro zumindest zu den Top 20 der weltweit grĂ¶ĂŸten Chiphersteller. Im Bereich der Fertigung von Halbleiterprodukten fĂŒr den Automobilbereich war Infineon im Jahr 2020 nach UmsĂ€tzen sogar MarktfĂŒhrer.      © Infineon (3)

Amazon feierte 10 Jahre Forschung und Entwicklung in Dresden

Amazon feierte 10 Jahre Forschung und Entwicklung in Dresden

von BERNHARD HECK

Amazon engagiert sich an den Standorten auf vielfĂ€ltige Weise und setzt dafĂŒr auf die Expertise fĂŒr die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen auch und besonders als Transporteur der TU als Chip-Cluster in Dresden. Das wĂŒrdigte auch Sachsens MinisterprĂ€sident Michael Kretschmer in seiner Ansprache: „Sie machen das, was ein Unternehmer in einem solchen Land, in einer sozialen Marktwirtschaft tut. Seine Kraft auch investieren in die Gesellschaft, in eine soziale Verantwortung, die dazu beitrĂ€gt, dass wir insgesamt als Gesellschaft stĂ€rker werden.“

In Dresden wird besonders der IT-Nachwuchs gefördert, durch Programmier-Wettbewerbe und die Weiterentwicklung von Application Delivery Controller (ADC). Zu den Funktionen eines ADC gehören in der Regel Load Balancing, Performance-Optimierung, Ausfallsicherung, Ressourcen-Auslastung eines Data Centers und die Security von Computing-Anwendungen. Normalerweise werden ADCs strategisch hinter einer Firewall und vor einem oder mehreren Anwendungsservern platziert. Damit ist das GerĂ€t ein zentraler Kontrollpunkt, der sich um die Security einer Anwendung kĂŒmmert. Außerdem bietet der ADC eine einfache Authentifizierung, Autorisierung und Buchung.

   

BU: In lockerer Runde: Christ Schlaeger, Amazon mit Urkunde von Silikon Saxony (links). MinisterprĂ€sident Michael Kretzschmer und Chris Schlaeger, Amazon mit Dresdens OB Dirk Hilbert in zweiter Reihe bei der Besichtigung der Amazon-BĂŒros (rechts, von links).

Michael Kretschmer „Sie entwickeln Technologie. Sie stĂ€rken diesen Standort. Und zwar in einem Umfeld, bei einem Thema, in einem internationalen Konzern, wo es nicht selbstverstĂ€ndlich ist, dass das Ganze in Deutschland stattfindet. Wir brauchen genau das. Das ist die Zukunft.“ Hervorgegangen war das heutige Amazon Entwicklungszentrum aus dem Betriebssystem-Entwicklungszentrum von AMD in Sachsen. Als sich der US-Prozessorhersteller aus Dresden zurĂŒckzog, wechselte der jetzige Amazon Standortleiter Chris Schlaeger 2013 mit einem Kernteam zu Amazon: Da war aus dem Internet-Anbieter fĂŒr Waren aller Art dieser lĂ€ngst zu einem Online-Riesen gewachsen. „Wir sind gekommen, um zu bleiben“, sagte Amazon Standortleiter Chris Schlaeger rĂŒckblickend. Aus den wenigen Mitarbeitern wurden schnell mehr. Heute umfasst das Dresdner Team rund 100 hochqualifizierte IT-Expertinnen und Experten, die an der Zukunft von morgen forschen. Sie entwickeln fĂŒr Amazon Web Services (AWS) den Cloud-Service Amazon Elastic Compute Cloud (Amazon EC2) mit. Und es sollen noch mehr Mitarbeiter rekrutiert werden. Chris Schlaeger: „Wir freuen uns auf die kommenden Jahre, in denen wir unsere Forschung und Entwicklung in Dresden weiter vorantreiben werden. Wir investieren weiter in den Standort und suchen aktuell neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Bereichen Informatik und Softwareentwicklung.“

Dirk Hilbert, OberbĂŒrgermeister der Stadt betonte in seiner Ansprache die Bedeutung von Amazon als festen Bestandteil der Innovation der Struktur:“ Amazon ist als Unternehmen in Dresden als fester Bestandteil der lokalen Innovationslandschaft etabliert. Dass Amazon hier heute fest verwurzelt ist, zeigt sich auch an den andauernden Investitionen in den Standort, nicht zuletzt durch das erst vor zwei Jahren eröffnete BĂŒrogebĂ€ude in der Großenhainer Straße mit der innovativen Denkschmiede ĂŒber fĂŒnf Etagen im Dresdner Stadtteil Leipziger Vorstadt“. Um das Engagement vor Ort auszuweiten, bringt sich Amazon in Dresden kĂŒnftig auch im Hightech Netzwerk Silicon Saxony ein. Silicon Saxony ist mit 482 Mitgliedern Sachsens grĂ¶ĂŸtes Cluster fĂŒr die IT- und Technologiebranche. Das Netzwerk verbindet branchenrelevante Unternehmen, Hochschulen, Forschungsinstitute und öffentliche Einrichtungen am Wirtschaftsstandort Sachsen und beschĂ€ftigt sich mit den technologischen Trends der Gegenwart und Zukunft.

Seit der Eröffnung des Amazon Forschungs- und Entwicklungszentrums vor zehn Jahren pflegt das Dresdner Team außerdem eine Partnerschaft mit der Technischen UniversitĂ€t (TU) Dresden und unterstĂŒtzt seit dem Wintersemester 2021/22 Deutschland Studentinnen und Studenten beim Stipendiat der TU. JĂ€hrlich erhalten jeweils zehn Studierende im Bachelor-Studiengang Informatik eine finanzielle Förderung, um ihnen den Einstieg in ein Informatikstudium zu erleichtern und damit auch den Standort Dresden als Cloud Computing zu stĂ€rken.

Das nĂ€chste Event fĂŒr technologiebegeisterte SchĂŒlerinnen und SchĂŒler, findet im Oktober statt: Dann öffnet der Standort seine TĂŒren fĂŒr einen Programmier-Workshop. Bei dem Event können sich junge IT-Talente gemeinsam mit den Expertinnen und Experten beim Coding ausprobieren. Das Angebot fördert auf spielerische Weise die Bildung fĂŒr Kinder und Jugendliche im Bereich Informatik und KI-Forschung.

Erfolgreiche Titelverteidigung: Sachsen zum dritten Mal Deutscher Meister der LandschaftsgÀrtner- und GÀrtnerinnen!

Erfolgreiche Titelverteidigung: Sachsen zum dritten Mal Deutscher Meister der LandschaftsgÀrtner- und GÀrtnerinnen!

Dem Berufsstand der Garten- und Landschaftsbauer, der LandschaftsgĂ€rtner, mit seinen engen natur- und bodenverbundenen Arbeiten bietet Gelegenheiten, vielfĂ€ltige klimaschĂŒtzende Maßnahmen im gewerblichen wie privaten GrĂŒn zu demonstrieren und am Standort Dresden und seinem Umland in die Tat umzusetzen, diese Chance sollten die Verantwortlichen von Bund, Land und Kommune nutzen. Dazu sagt Axel Keul, GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Sachsen e.V. (VGLS): “Unser Berufsstand wird kleine und große Projekte gestalten, an denen jeder seinen eigenen realistischen Beitrag erkennt, sich erfolgreich dem Klimawandel zu stellen“. Mit gut ausgestatteten LehrrĂ€umen, die sich mit Smart-Boards, Smart-Displays und Dokumentenkameras auch fĂŒr die Zukunft gerĂŒstet zeigen“. Dies werden wir auf der BUGA Dresden 2033 der sĂ€chsischen, nationalen und internationalen Öffentlichkeit beweisen, darauf freut sich der motivierte gĂ€rtnerische Nachwuchs sowie die gesamte grĂŒne Branche, zieht Keul sein Fazit seiner Vorstelllungen“. Und die Arbeit der VGLS scheint FrĂŒchte zu bringen.

Drei Meistertitel innerhalb von vier Jahren fĂŒr Sachsen beweisen, dass Sachsens LandschaftsgĂ€rtner Weltspitze sind. Die gute Nachwuchsarbeit der VGLS Sachsen unterstrichen die Deutschen Meister 2023 der LandschaftsgĂ€rtner- und GĂ€rtnerinnen Theo KleinstĂ€uber und Anton Schimeck, beide Auszubildende im Garten- und Landschaftsbaufachbetrieb POMOSUS Gala Bau, Dresden. Mit Abstand ließen die beiden das Team aus Baden-WĂŒrttemberg auf Platz zwei und die Bronzesieger aus Nord-Rhein Westfalen hinter sich.


BU: Anton Schimeck (li) und Theo KleinstÀuber mit Teamcoach Georg Kahsnitz (Mitte). Mit schwarzen Shirt li. Phil-Elias Kornmacher, Deutscher Meister 2020 und 2022 WM-Vierter von Tallinn . Davor li. Christoph Rother und Lars Ulrich von POMOSUS Gala Bau, Dresden, sowie re. der Trainer Jens Hildebrand, ( Unternehmen Doppel-Hans Wiesenbad). Fotos: VGL Sachsen

Dresdner siegen beim Bundescup der LandschaftsgÀrtner in Mannheim

„Engagement und Investitionen in die Ausbildung zahlen sich aus. Wir freuen uns sehr ĂŒber die tolle Leistung, die unsere diesjĂ€hrigen sĂ€chsischen Teilnehmer am Bundesausscheid der LandschaftsgĂ€rtner – ausgetragen auf der BUGA in Mannheim – gezeigt haben. Herzlich gratulieren wir dem zweitplatzierten Team aus Baden-WĂŒrttemberg sowie dem aus Nordrhein-Westfalen. Teamgeist stand im Fokus und alle jungen Leute sind Sieger!“, so Axel Keul. Theo KleinstĂ€uber und Anton Schimeck, die beiden kĂŒnftigen LandschaftsgĂ€rtner aus Sachsen werden 2024 auf der Weltmeisterschaft der Berufe, den WorldSkills im französischen Lyon vertreten.

Die von einem Landschaftsarchitekten geplante Wettbewerbsaufgabe musste mit Tageszielen innerhalb von 15 Arbeitsstunden bewĂ€ltigt werden und beinhaltete den Bau einer 4 x 4 Meter großen von einem Staketenzaun begrenzten Mustergartenanlage. Hier sollten Verweilbereiche mit Sessel aus Sandstein und Cortenstahl-Auflage sowie einer Holz-Sitz- und LiegeflĂ€che zum Erholen wĂ€hrend des Besuches der Bundesgartenschau in Mannheim installiert werden. Durch einen kleinen Weg aus Mosaikpflaster mussten die Erholungsbereiche zudem von einer Nutz- und einer Naturgartenpflanzung eingerahmt werden. Von einer Fachjury geprĂŒft und streng bewertet wurde die millimetergenaue AusfĂŒhrung der baulichen Leistungen, die Einhaltung von Vorgaben im Bereich Baustellenorganisation und -sicherheit sowie die fachgerechte und standortgetreue Pflanzenanlage fĂŒr einen Nutzgartenteil mit BeerenstrĂ€uchern und Obstgehölzen sowie eines Naturgartenbereiches. Die Macher von der VGLS strahlten bei der Siegerehrung:“ Alle sind mitverantwortlich fĂŒr den dritten Deutschen Meistertitel und zeigen, dass sich persönliche, betriebliche und staatliche Investitionen in die Ausbildung Sachsens auszahlen. Jetzt geht es fĂŒr alle Beteiligten an die Vorbereitung der Weltmeisterschaft in Lyon.“

Gastmahl „Dresden is(s)t bunt“ zog Tausende an die Elbe

Gastmahl „Dresden is(s)t bunt“ zog Tausende an die Elbe

Bei sommerlichen Temperaturen und strahlenden Sonnenschein haben am Montagnachmittag mehr als tausend Dresdner Platz beim siebten Gastmahl auf der AugustusbrĂŒcke in Dresden und auf dem Schlossplatz nahe der Hofkirche am 4. September teilgenommen. Unter dem Motto „Dresden isst bunt“ feierte die Veranstaltung einen großen Erfolg. „Hiermit setzt Dresden erneut eine Zeichen in Sachen Migration und Toleranz“, freute sich Dresdens OB Dirk Hilbert. Eva Sturm, die VorstĂ€ndin der Cellex Stiftung, welche das bunte Event zusammen mit dem Mediziner Professor Gerhard Ehninger mit ins Leben gerufen hatte, stimmte in den Tenor der Gutgelaunten Initiatoren ein.

Der 65-JĂ€hrige Ehninger hat zu Beginn seiner TĂ€tigkeit in Dresden nicht nur die Stammzelltransplantation etabliert und damit in den vergangenen Jahren mehreren tausend Blutkrebs-Patienten das Leben gerettet, sondern kontinuierlich an der Entwicklung neuer Therapien gearbeitet – als Arzt ebenso wie als Forscher.

Beide schĂ€tzten die Zahl der Teilnehmer auf gut und gerne 2500 Menschen. Die Menschen zeigten sich gastfreundlich und gut gelaunt. Auf dem Schlossplatz lud eine BĂŒhne zum Verweilen ein. Besonders gelungen der Jugendchor der Semperoper mit bekannten Liedern, es wurde getanzt und gesungen. Auch Spiele konnten gespielt werden. NatĂŒrlich standen vor allem internationale Speisen aus den verschiedensten Communities im Vordergrund und der Austausch untereinander, ganz im Zeichen der Toleranz und Vielfalt. DafĂŒr war auch die „Pride Tram“ der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) mit einem eigenen Stand und auf den Gleißen am Schlossplatz vor Ort parat. – bhe

Der Verein Silicon Saxony in aller Munde

Der Verein Silicon Saxony in aller Munde

Viele User, sprechen aktuell vor dem Hintergrund der milliardenschweren Investitionen der Hightech-Unternehmen wie Bosch, Infineon, GlobalFoundries und NXP, ĂŒber den Verein Silicon Saxony in Dresden. Doch wer ist dieser Verein, der wie z.B. am 9. September 2023 in Taiwan auf der Messe in Fernost prĂ€sent ist?

Mit 440 Mitgliedern ist es das grĂ¶ĂŸte Hightech Netzwerk Sachsens und eines der einflussreichsten Mikroelektronik- und IT-Cluster Deutschlands und Europas. Als eigenfinanzierter Verein verbindet Silicon Saxony seit seiner GrĂŒndung im Jahr 2000 Hersteller, Zulieferer, Dienstleister, Hochschulen, UniversitĂ€ten, Forschungsinstitute, öffentliche Einrichtungen sowie branchenrelevante Startups am Wirtschaftsstandort Sachsen und darĂŒber hinaus.

Im Jahr 2012 erhielt der Verein erstmals das von der European Cluster Excellence Initiative initiierte „GOLD-Label“ fĂŒr exzellentes Clustermanagement. Damit sind die Dresdner eines der ersten drei europĂ€ischen Cluster, das mit dem unabhĂ€ngigen QualitĂ€tssiegel zertifiziert wurde. Im Jahr 2019 wurde dies zum zweiten Mal die erfolgreiche Rezertifizierung bestĂ€tigt.

Dabei liegt der thematische Fokus des Clusters auf den technologischen Trends der Gegenwart und Zukunft – z.B. KĂŒnstliche Intelligenz, Robotik, Automatisierung, Internet of Things, Sensorik, Energieeffizienz, Neuromorphes bzw. Edge Computing. Als enger Kooperationspartner des Dresdner Smartsystems Hubs sowie des Leipziger Smart Infrastructure Hubs bietet Silicon Saxony seinen Mitgliedern direkten Zugang zu den Themen, Projekten und Standorten der Digital Hub Initiative des Bundeswirtschaftsministeriums. Unter dem Slogan „Projekte bieten Chance“ hilft der Verein von der Vernetzung mit anderen nationalen oder internationalen Akteuren das gemeinsame Entwickeln und Erarbeiten von Lösungen und Leistungen bis hin zur finanziellen UnterstĂŒtzung fĂŒr wegweisende Innovationen oder Innovatoren. Silicon Saxony verstĂ€rkt aus diesem Grund seit Jahren sein Engagement in diesem Bereich. Stolz auch die bisherige Bilanz, denn National und auf europĂ€ischer Ebene konnten bis heute mehr als 30 Projekte akquiriert und durchgefĂŒhrt werden.

Zahlreiche Unternehmen und Institutionen profitieren oder profitierten durch ihre Teilnahme. Das Netzwerk und die Player des Vereins bestechen, nicht nur durch tĂ€gliche Arbeit und Kontakte. Allein in den ĂŒber gelisteten 440 Mitgliederfirmen sind ĂŒber 100 BranchengrĂ¶ĂŸen zu finden aber auch Start-up Unternehmen. Allein und unter dem Buchstaben A sind 40 (!) Firmen genannt. Gerade durch die Intention passgenaue Projekte im ITK-Bereich als Cluster zu beflĂŒgeln, ist das Ziel von Silikon Saxony. Ob FachkrĂ€fte, Technologien, Nachhaltigkeit, Vernetzung, Anlaufstellen oder regionale Weiterentwicklung – in zahlreichen Bereichen werden damit sinnvolle Mehrwerte fĂŒr die Mitglieder, den Standort Dresden und die IKT-Branche generiert. Deshalb kann man nur wĂŒnschen Good Luck, Bravo und weiter so, fĂŒr den Standort Dresden!           -bhe

© www.silicon-saxony.de

Taiwanischer Chipkonzern TSMC baut Chipfabrik in Dresden

Taiwanischer Chipkonzern TSMC baut Chipfabrik in Dresden

Joint Venture mit Infineon, Bosch und NXP

Der taiwanische Chipkonzern TSMC baut zusammen mit drei Partnerunternehmen im Norden Dresdens, unweit des Chipkomplex von Bosch, eine neue Halbleiterfabrik mit einer Großinvestition von 10 Milliarden Euro. TSMC teilte am Dienstag mit, die Chipfabrik werde von einem Gemeinschaftsunternehmen mit den Partnern Bosch, Infineon und NXP errichtet, die dabei Minderheitsanteile von 10 Prozent ĂŒbernehmen werden. Insgesamt sollen mehr als zehn Milliarden Euro investiert werden, teilten die Unternehmen in einer gemeinsamen ErklĂ€rung mit. Der eigentliche Gewinner Dresdens, OberbĂŒrgermeister Dirk Hilbert ,gibt sich bedeckt und nĂŒchtern. Wohlwissend, dass seine Reisen nach Asien nun FrĂŒchte tragen, die er als WirtschaftsbĂŒrgermeister sĂ€hte. Der MĂŒnchner Halbleiterhersteller Infineon investiert fĂŒnf Milliarden Euro in ein neues Werk in Dresden, der Spatenstich erfolgte im Mai. Der US-Konzern Wolfspeed will im Saarland ein Werk fĂŒr umgerechnet 2,75 Milliarden Euro bauen und Autozulieferer Bosch erweitert fĂŒr drei Milliarden Euro seine Chip-Produktion in seinen Fabriken in Dresden und Reutlingen bis 2026. Dazu sagte der sĂ€chsische MinisterprĂ€sident:“ Es ist ein großer Tag fĂŒr Silicon Saxony und Sachsen, unsere jahrelangen BemĂŒhungen haben gefruchtet. Dieser Bau einer komplett neuen Halbleiterfabrik wird Europas grĂ¶ĂŸtes Mikroelektronikcluster, Silicon Saxony, und den gesamten Wirtschafts- und Technologiestandort Sachsen weiter stĂ€rken und so fĂŒr einen krĂ€ftigen Wachstumsschub sorgen“.

Die neue Fabrik im Dresdner Norden wird vor allem Chips fĂŒr die Automobilbranche herstellen. Die Fabrik entsteht gemeinsam mit Bosch, Infineon und NXP, alle drei Unternehmen sind jeweils mit zehn Prozent am Bauvorhaben beteiligt. Der Bund subventioniert die neue Fabrik mit fĂŒnf Milliarden Euro, die sich aus dem EU Chip Act speisen, mit dem die EuropĂ€ische Union die europĂ€ische Halbleiterproduktion stĂ€rken will. Fazit fĂŒr die EU-Planung ein wichtiger Schritt, fĂŒr Dresden ein wichtiger Meilenstein, denn Infrastruktur und Wohnungswesen mĂŒssen intensiviert werden und spĂŒlt zusĂ€tzlich Gelder in den „Klammen“ Dresdner StadtsĂ€ckel.     -bhe

© Bild von axonite auf Pixabay_cyber-2366904

Jetzt schlĂ€gt es 13: Die Dresdner Schlössernacht lĂ€dt zum 13. Mal zum Flanieren und Genießen ein

Jetzt schlĂ€gt es 13: Die Dresdner Schlössernacht lĂ€dt zum 13. Mal zum Flanieren und Genießen ein

Eine musikalische Sommernacht am Dresdner Elbhang
Bei der 13. Dresdner Schlössernacht geht es am 15. Juli 2023 beschwingt durch eine zauberhafte Kulturlandschaft.
Bei der Dresdner Schlössernacht vereinen sich die Parkanlagen von Schloss Albrechtsberg,
Schloss Eckberg, Lingnerschloss und Saloppe.zu einer riesigen Open-Air-Kulturlandschaft
und laden zum Schlendern und Genießen ein. Livemusik zum Tanzen, TrĂ€umen oder
Rocken, kulinarische Köstlichkeiten und eine feine Auswahl an lokalen Bieren und Weinen
sind nur einige Zutaten fĂŒr das beliebte Sommerevent. Auch die fantasievollen Fabelwesen,
das große mit Musik unterlegte Feuerwerk und die illuminierten Wege sorgen fĂŒr eine
zauberhafte AtmosphĂ€re. Über 250 KĂŒnstler bespielen parallel 15 BĂŒhnen und SpielstĂ€tten
und bieten in mehr als 80 Konzerten Musikgenuss von Jazz bis Rock, von Klassik bis Swing.
Dazu kann man Open Air das Tanzbein schwingen. DafĂŒr werden extra Tanzböden verlegt.
Zu vorgerĂŒckter Stunde legen DJs im Heizhaus und in der Saloppe auf. Ausdauernde
Besucher können somit vom Einlass um 17 Uhr bis zum letzten Takt am frĂŒhen Morgen elf
Stunden auf der Schlössernacht verbringen. Erstmals verwandelt sich das Areal rund um
den Teich von Schloss Albrechtberg in ein Atelier, wo man Bildenden KĂŒnstlern ĂŒber die
Schulter schauen kann. Ein besonderer Höhepunkt ist wieder die außergewöhnliche
Projektion auf der Fassade von Schloss Albrechtsberg. Flaniertickets Ă  48,50 Euro zzgl.
VVK-GebĂŒhr gibt es an vielen bekannten Vorverkaufskassen und unter: www.dresdnerschloessernacht.de.

13. Dresdner Schlössernacht
Samstag, 15.7.2023/ Einlass: 17 Uhr/ Beginn: 18 Uhr
Areal der Dresdner Elbschlösser, Bautzner Straße
info@dresdner-schloessernacht.de
www.dresdner-schloessernacht.de
Pressekontakt: Sabine Mutschke, pr@mutschke.de

„FĂȘte de L‘Europe“ auf dem Neumarkt

 „FĂȘte de L‘Europe“ auf dem Neumarkt

30.06.2023. Dresden. AnlÀsslich des Staatsbesuches des französischen PrÀsidenten Emmanuel Macron vom 2. bis 4. Juli in Deutschland, findet am 4. Juli auf dem Dresdner Neumarkt ein europÀisches Jugendfest statt.

Das Fest wird vom Freistaat Sachsen gemeinsam mit der Cellex-Stiftung, die sich fĂŒr Weltoffenheit und Toleranz einsetzt, organisiert. Auf zwei BĂŒhnen wird ab 15 Uhr bis voraussichtlich 19 Uhr ein abwechslungsreiches Programm angeboten – unter anderem mit Auftritten der SĂ€ngerinnen »Leony« und »Lea« sowie der Dresdner Band »01099«. Durch das Programm fĂŒhrt der französisch-deutsche Comedian Emmanuel Peterfalvi, besser bekannt als »Alfons«.

Der Eintritt zum europĂ€ischen Jugendfest auf dem Dresdner Neumarkt ist frei. Insgesamt werden bis zu 15.000 GĂ€ste erwartet. Die tiefe Partnerschaft ist seit Jahrzehnten ein wichtiger Pfeiler europĂ€ischer StabilitĂ€t. „Mit diesem Fest auf dem Dresdner Neumarkt wollen wir gemeinsam mit Menschen aus Tschechien und Polen die BrĂŒcke nach Osteuropa schlagen. Es wird ein Symbol fĂŒr das wiedervereinigte Europa, welches ohne die UnterstĂŒtzung und das Vertrauen Frankreichs so nicht möglich gewesen wĂ€re. Ich freue mich sehr, dass Emmanuel Macron im Rahmen seiner Deutschlandvisite auch den Freistaat Sachsen besuchen wird“, erklĂ€rte MinisterprĂ€sident Michael Kretschmer. Auf Einladung von BundesprĂ€sident Frank-Walter Steinmeier kommt der PrĂ€sident der Französischen Republik, Emmanuel Macron, vom 2. bis 4. Juli 2023 zu einem Staatsbesuch nach Deutschland.   RL

© Foto:  Media:Stark

Vielfalt, Bunte Farben und Toleranz prÀgten den 30. CSD in Dresden

Vielfalt, Bunte Farben und Toleranz prÀgten den 30. CSD in Dresden

14.06.2023. Der CSD 2023 bei herrlichem Sommerwetter war ein Tag des Respekts, des Lachens, Singens und Tanzens

Der Christopher Street Day (CSD) ist das bunte, strahlende Highlight jedes Sommers. LĂ€ngst sind Sie ein Fest der Vielfalt und der Toleranz, bei dem alle zusammenkommen können, um ihre Liebe und das Leben zu feiern. Der Christoper Street Day erinnert an den ersten bekannt gewordenen Aufstand von Homosexuellen und anderen sexuellen Minderheiten gegen die PolizeiwillkĂŒr der USA in der Christopher Street in New York am 28. Juni 1969. Damals widersetzten sich Barbesucher bei einer RĂ€umung eines Lokals in New York der Gewalt von Polizisten, es folgte tagelange Unruhen. Auch als 1994 der erste Christopher Street Day in Dresden stattfand, war die Welt noch eine andere. Der Paragraf 175 des Strafgesetzbuches wurde gerade erst endgĂŒltig abgeschafft, an gleichgeschlechtliche Ehe oder gar nur eingetragene Partnerschaften war nicht zu denken, eine rechtliche Gleichstellung gab es nicht und die gesellschaftliche Akzeptanz von Schwulen und Lesben bewegte sich auf dem Niveau des Elbpegels im trockenen Hochsommer und eine Therapie, um mit HIV leben zu können, war noch in weiter Ferne.

Wer damals offen homosexuell lebte, musste viele EinschrĂ€nkungen und Diskriminierungen in Kauf nehmen. Ein Bewusstsein fĂŒr trans*, inter* und queer war oft noch nicht mal in der Community verankert. 29 Jahre spĂ€ter, beging Dresden den 30. CSD in Dresden. Und die Welt hat sich verĂ€ndert. Vieles, wofĂŒr damals gekĂ€mpft wurde, ist nun erreicht. Vieles, woran man damals kaum dachte, gehört heute wie selbstverstĂ€ndlich zu einem Christopher Street Day in Dresden. Der CSD 2023 bei herrlichem Sommerwetter war ein Tag des Respekts, des Lachens, Singens und Tanzens – ein wunderbares GefĂŒhl der Freiheit und Lebensfreude erlebte man in Elb-Florenz ĂŒber alle Tage.       RL

© Foto: https://www.proudout.com/po-event/csd-dresden/

 

 

Geht es mit der Königsufer Bebauung in Dresden in die nÀchste Posse?

Geht es mit der Königsufer Bebauung in Dresden in die nÀchste Posse?

03.06.2023. Im Februar 2019 wurde der Entwurf der Berliner Architekten Bernd Albers und GĂŒnther Vogt zum Sieger des Wettbewerbs zur Neugestaltung des Königsufers und des NeustĂ€dter Markts in Dresden gekĂŒrt. Gemeinsam mit dem BĂŒro des Wettbewerbssiegers arbeiten die Planer im Dresdner Stadtplanungsamt drei Jahre(!) daran, dass an dieser prominenten Uferstell eelbseitig eine Bebauung entsteht, die sich an der ehemaligen kleinteiligen BĂŒrgerstadt mit „normalen“ stĂ€dtischen Nutzungen gegenĂŒber der reprĂ€sentativen Stadt auf der anderen Elbseite orientiert.(mehr)

Der Bebauungsplan sieht eine Freiraumgestaltung vor, die sich an der historischen Gestaltung des Königsufers orientiert. „Bedeutendes Element wird eine Promenade sein, die elbseitig entlang der GebĂ€ude zwischen Finanzministerium und AugustusbrĂŒcke verlĂ€uft“, gibt die Stadt auf ihrer Internetseite bekannt. Die Platanen am Finanzministerium sollen dabei erhalten bleiben. Doch fĂŒr die Macher des neuen Königsufer ziehen dunkle Wolken auf, auch fĂŒr den Privat-Investor Bernd Wiesner, der das „NarrenhĂ€usl“ gerne bauen möchte!

Denn die meisten GrundstĂŒcke am Königsufer befinden sich in Privatbesitz. Einige FlĂ€chen haben bereits neue Besitzer, darunter die KIB-Gruppe aus NĂŒrnberg, die auch das „Moritzhaus“ am Neumarkt gebaut hat. Jenes Quartier parallel zum Kuturpalast gelegen in guter Lage aber kaum vermietbar. dort herrscht seit Jahren seit Jahren im Erdgeschoss gĂ€hnende Leere herrscht. Die Stadt wĂŒnscht sich, dass die GrundstĂŒckseigentĂŒmer Architektenwettbewerbe ausloben, um bestmögliche Ergebnisse fĂŒr diesen sensiblen Standort gegenĂŒber der BrĂŒhlschen Terrasse zu erhalten, wenngleich das auf Freiwilligkeit beruht. Seit 2017 will Frank Wießner das NarrenhĂ€usel nach Planung von TRUX-Architekten bereits wiederaufbauen, doch die Stadtverwaltung hat offensichtlich wenig Interesse an der Rekonstruktion an der AugustusbrĂŒcke, so lĂ€sst sie sich Zeit mit der Bearbeitung und stellt dem Bauherrn immer neue HĂŒrden in den Weg.

Bevor die Bauarbeiten ĂŒberhaupt beginnen dĂŒrfen, muss eine neue Zufahrtsstraße gebaut werden. „Weil die Betonlieferungen zu EinschrĂ€nkungen der Spuren auf der Köpckestraße fĂŒhren, hat uns das Straßen- und Tiefbauamt mitgeteilt, dass wir nur in den Sommerferien bauen dĂŒrfen, also die im kommenden Jahr. Das heißt, wir können erst im FrĂŒhjahr 2025 ĂŒberhaupt mit dem NarrenhĂ€usel beginnen. Experten rechnen dann mit einem Fix-Termin der Fertigstellung optimistisch zum Herbst 2026.              sz.de/bhe

© Foto: https://www.dresden.de/de/stadtraum/zentrale-projekte/koenigsufer-neustaedter-markt.php

Deutscher BrĂŒckenbaupreis 2023 in der Messe Dresden

Deutscher BrĂŒckenbaupreis 2023 in der Messe Dresden

Straßen- und EisenbahnbrĂŒcken fĂŒr die „StadtbahnbrĂŒcke“ Stuttgart und die kleinste EisenbahnbrĂŒcke der Welt in Hamburg

Der Einsatz neuartiger Carbon HĂ€nger verleiht NetzwerkbogenbrĂŒcken einen wahren Entwicklungsschub fĂŒr anspruchsvolle Bedingungen. Um das sĂŒdliche Stadtgebiet Stuttgarts sowie das MessegelĂ€nde und den neuen Fernbahnhof am Flughafen Stuttgart besser zu erschließen, wurde die Stadtbahnlinie U6 verlĂ€ngert. Mit der vorgegebenen Trassierung ĂŒber die Autobahn A8 und einer Spannweite von ca. 80 Metern musste eine BrĂŒcke mit obenliegendem Tragwerk verwirklicht werden. Konzipiert als integrale NetzwerkbogenbrĂŒcke mit HĂ€ngern aus Carbon , deren Hauptfeld die gesamten unterfĂŒhrten VerkehrsflĂ€chen stĂŒtzenfrei ĂŒberspannt, ergeben sich zusammen mit den offen gestalteten Seitenfeldern freie Sichtbeziehungen – trotz der auf hohen ErddĂ€mmen angeordneten neuen Trasse. Eine besondere Innovation stellen die geneigten, sich kreuzenden HĂ€nger Seile aus Carbon-Zugelementen dar, die ein Ă€sthetisches und gleichzeitig effizientes Tragwerk ermöglichen. Nur mit dem Einsatz von Carbon HĂ€ngern war die gewĂ€hlte Kombination aus geringem Bogenstich mit flachen Bogenquerschnitten bei der vorgegebenen Trassierung sowohl der ĂŒberfĂŒhrten U-Bahn als auch der unterfĂŒhrten Autobahn möglich.

Eine schlanke Betonfahrbahnplatte als Überbau bietet ausreichend Eigengewicht fĂŒr ein optimales HĂ€nger-Layout des Netzwerkbogens als HerzstĂŒck des Tragwerks. Die Entwurfsplanung – mit HĂ€ngern aus Spiralseilen und dem Einsatz von Carbon in vorgespannten Tragwerken – ermöglichte den ersten Einsatz von Carbon HĂ€ngern bei NetzwerkbogenbrĂŒcken in Deutschland. Das „PrunkstĂŒck“ der Netzwerkbogen im Bereich des Hauptfelds der BrĂŒcke wird ĂŒber zwei auskragende Sprengwerke abgefangen. Die geneigten und ĂŒberkreuzten HĂ€nger des Netzwerkbogens wirken beim lokalen Lastabtrag der Radlasten in unmittelbarer NĂ€he des HĂ€ngers mit, beteiligen sich jedoch auch am Lastabtrag aus unsymmetrischen Lasten, wobei aus Bogen, Deck und HĂ€ngern eine Art Fachwerk entsteht. Die HĂ€nger ĂŒbernehmen hier die Funktion als Schubfeld zwischen Bogen und Deck.

Dank eines ausgeklĂŒgelten, an die UntergrĂŒnde und Nutzungsbesonderheiten angepassten Lagerungsschemas gelingt es, den Bewegungsruhepunkt in BrĂŒckenmitte einzustellen. Verformungen an den Widerlagern bleiben so weit begrenzt, dass auf SchienenauszĂŒge verzichtet werden konnte. Die ErddĂ€mme zur WeiterfĂŒhrung der Trasse wurden als selbsttragende, kunststoffbewehrte Erdbauwerke ausgefĂŒhrt. Der Netzwerkbogen mit Zugelementen aus Carbonfaser kann CO2-Emissionen im Bau vielfĂ€ltiger BrĂŒckenprojekte signifikant senken und bietet so das Potenzial, sowohl ökologisch als auch wirtschaftlich einen Beitrag zur Ressourcenschonung im Bereich der stark beanspruchten Infrastruktur zu leisten. Das BrĂŒckenbauwerk leistet damit einen wertvollen Beitrag zum ressourcenschonenden, nachhaltigen Bauen. Es verkörpert eine richtungsweisende Innovation, deren konstruktive Leichtigkeit und herausragende Gestaltung ĂŒberzeugt.

Die kleinste EisenbahnbrĂŒcke der Welt – ein minimalistischer Entwurf fĂŒr anspruchsvolle Bedingungen.

Die Modelleisenbahnausstellung „Miniatur-Wunderland“ ist im Block D des Weltkulturerbe Speicherstadt Hamburg angesiedelt. FĂŒr eine notwendige Erweiterung wurden Möglichkeiten im gegenĂŒberliegenden Block L33 gefunden. Dieser wird durch den ca. 25 Meter breiten Kehrwieder-Fleet vom Block D als Wasserstraße genutzt. Eine feingliedrige FachwerkbrĂŒcke – ein integrales, lagerloses Tragwerk – verbindet heute die AusstellungsflĂ€chen im jeweils dritten Boden der SpeicherhĂ€user D und L diagonal. Die sichtbare Neigung zwischen den GebĂ€uden gleicht einen geringen Höhenunterschied zwischen den zu verbindenden Geschossen aus. Je nach Gezeiten betrĂ€gt die Höhe der BrĂŒcke ĂŒber dem Kehrwieder-Fleet 12 bis 18 Meter. Eine Auflagerung der BrĂŒcke auf den bestehenden Speicherfassaden – und damit die Lagerung als EinfeldtrĂ€ger – war auf Grund von SchĂ€den an den Kaimauern nicht möglich. Die innovative Ingenieursleistung besteht in der Lagerung hinter der Fassade, wo lange StĂŒtzen zusammen mit dem FachwerktrĂ€ger ein Rahmentragwerk bilden. Der Lastabtrag erfolgt ĂŒber eigenstĂ€ndige Hohlprofil-StĂŒtzenstrĂ€nge und GrĂŒndungselemente, welche die Last weiter im Bauwerksinneren grĂŒnden.

Das Haupttragwerk besteht aus einem Fachwerk mit vertikalen StĂ€ndern und Zugdiagonalen. Die Lasten aus der BrĂŒcke wurden ins Innere der beiden SpeicherhĂ€user zurĂŒckgezogen und dort gegrĂŒndet. Dazu wurde auf eine Abfangung der BrĂŒckenlasten durch rautenförmige Stahlfachwerke in den Speicherkellern zurĂŒckgegriffen. Diese GrĂŒndungsfachwerke benötigen aufgrund der Überflutungsgefahr der Keller einen dauerhaften Korrosionsschutz. Als integrales lagerloses Tragwerk ist die BrĂŒcke wartungsarm und vollstĂ€ndig rĂŒckbaubar. Insbesondere zur bestmöglichen Minimierung der Abmessungen der sichtbaren Tragwerksteile, des Montagegewichtes auf nur 40 Tonnen sowie des Inspektions- und Wartungsaufwandes wurde sie als integrale BrĂŒcke ausgefĂŒhrt. Dazu ist der Überbau mit den vertikalen StĂŒtzenstrĂ€ngen an Obergurt und Untergurt rahmenartig verschweißt.

Die BrĂŒcke ist allseitig von einer wĂ€rmedĂ€mmenden HĂŒlle umschlossen. Die vollflĂ€chige Festverglasung der seitlichen Fassaden nimmt die Glasteilung der FachwerkstĂ€nder auf, um den ruhigen, transparenten Gesamteindruck zu unterstreichen. Dabei weist die entspiegelte Verglasung eine höchstmögliche Transparenz auf. Durch die filigrane Stahlkonstruktion der BrĂŒcke entsteht der Eindruck von Leichtigkeit – die großen Verglasungen tragen dazu bei und werden durch vertikale und horizontale Flachpressleisten gehalten. Die Übergabe erfolgte im April 2021 und ermöglicht eine bedeutende Erweiterung des beliebten „Miniatur Wunderlands“ Hamburg.

© Bernhard Heck

Miri’s Fischrestaurant im Italienischen Dörfchen an der Semperoper

Italienisches Flair auf dem Theaterplatz

Miri’s Fischrestaurant im Italienischen Dörfchen

Hier ist Italien 🇼đŸ‡č direkt an der Elbe und Semperoper zu Hause. Leidenschaft, Service mit Stil und Schwerpunkt auf Pasta mit mediterraner KĂŒche, spiegeln sich wider im Enotria da Miri Fischrestaurant mit den beiden großen Terrassen im italienischen Dörfchen, nur einen Steinwurf von der berĂŒhmten Semperoper entfernt.

„Cari Miri, Benvenuto al Ristorante Pasta e Pesce“.
Ein altes und neues Gesicht, ein anderer Blickwinkel, eine ĂŒberraschende Wendung – das Dresdner Cucina-Leben pulsiert und ist in stĂ€ndiger VerĂ€nderung. AnknĂŒpfend an das traditionelle „Helbig`s Fischrestaurant“ im Italienischen Dörfchen aus der Jahrhundertwende, möchte das Enotria da Miri die Tradition der FischkĂŒche, herrlich gelegen an der Elbe, neu beleben.

Der freie Blick von den Terrassen auf die Elbe und Semperoper wird neuen Schwung bringen, das ist KalkĂŒl der Macher von Enotria da Miri`s Fischrestaurant direkt gelegen zur Semperoper und Schloss!

Das Credo um Lusiana als „capo locale“ lautet: „FĂŒr uns ist das Kochen eine Leidenschaft“, wir wollen, dass unsere Besucher mitten in Dresden im Flair der Semperoper, Urlaub wie in Italien erleben und genießen können.

DarĂŒber hinaus bieten Miris Restaurants „Due e Tre“, in der Altstadt, BrĂŒdergasse und in Dresden Altfranken im Luckner Park, ebenso gastronomische und lukullische GenĂŒsse im gehobenen Ambiente mit erlesenen Zutaten, leidenschaftlich zubereitet, serviert mit italienischer Herzlichkeit — Liebe, die man auf der Gabel schmeckt.

© Foto/Text Bernhard K. Heck

 

Der Dresdner FrĂŒhjahrsmarkt 2023 auf dem Neumarkt

Aktuelles von den Dresdner MĂ€rkten – im Herzen der Stadt auf dem Neumarkt.

Der Dresdner FrĂŒhjahrsmarkt 2023 auf dem Neumarkt

https://www.dresden.de/media/video/mp4/Fruehjahrsmarkt_2022_Neumarkt.mp4

Von Freitag, den 28. April, bis einschließlich Sonntag, 21. Mai, findet der jĂ€hrliche Dresdner FrĂŒhjahrsmarkt auf dem Neumarkt vor herrlicher Barock-Kulisse statt.

Der FrĂŒhjahrsmarkt 2023 findet auf dem Neumarkt Dresden statt.

„Auf dem Markte lernt man die Leute kennen.“ Deutsches Sprichwort

Der Dresdner FrĂŒhjahrsmarkt ist ein festlicher Treffpunkt fĂŒr Jung und Alt mitten im historischen Zentrum der Stadt, auf dem Neumarkt. Dort findet der FrĂŒhjahrsmarkt auch 2023 noch einmal statt, da der eigentliche Standort Altmarkt umgebaut wird. Damit atmet der Markt das einzigartige historische Flair, fĂŒr das die sĂ€chsische Landeshauptstadt weithin bekannt ist.

WĂ€hrend des Marktzeitraums vom 28. April bis 21. Mai 2023 öffnen tĂ€glich von 10 bis 19 Uhr neben den zahlreichen StĂ€nden auch wieder das historische Riesenrad und das Kinderkarussell sowie die MusikbĂŒhne. Es gibt vielfĂ€ltige musikalische Auftritte namhafter lokaler sowie regionaler Musiker und KĂŒnstler, wo fĂŒr jeden Geschmack etwas dabei ist.

Erleben Sie den Dresdner FrĂŒhjahrmarkt in einem Ambiente, was es so kein zweites Mal gibt. Genießen Sie Speis und Trank im Schatten der weltberĂŒhmten Frauenkirche und erfreuen Sie sich an den KlĂ€ngen professioneller Livemusik. Der FrĂŒhjahrsmarkt ist immer einen Besuch wert.
BĂŒhnenprogramm & Dixieland

29.04. Feierliche­ Eröffnung & Tanz in den Mai
30.04. Königsteiner Kasematten Krawallos
01.05. Weekend Vagabonds, Dresdner Fanfarenzug, Lemon Parrots
06.05. Kowa & Angelo, KRAMBAMBULI, Apollo Universe
07.05. Enna Miau
13.05. Two Different, KRAMBAMBULI, DOUBRAVANKA
14.05. Linda Jung
18.05. Steffen Heidrich als Roland Kaiser, Sophia Venus
19.05. Dixieland
20.05. Dixieland
21.05. Dixieland

© Foto: LDH/ Amt fĂŒr Wirtschaftsförderung, Video: LDH/ Rick Spindler
https://www.dresden.de/de/leben/sport-und-freizeit/maerkte/fruehjahrsmarkt.php

Bundesgartenschau 2033: Dresden lÀdt zur BUGA-Werkstatt ein

Bundesgartenschau 2033: Dresden lÀdt zur BUGA-Werkstatt ein

AnlĂ€sslich einer möglichen Bewerbung fĂŒr die Bundesgartenschau 2033 lĂ€dt die Landeshauptstadt Dresden BĂŒrgerinnen und BĂŒrger zu einer BUGA-Werkstatt am Mittwoch, 10. Mai 2023, 17 bis 19.30 Uhr, in den Plenarsaal des Neuen Rathauses, Rathausplatz 1, ein. Um vorherige Anmeldung unter www.dresden.de/buga wird gebeten.

Die Werkstatt findet im World CafĂ©-Format als eine moderierte Tischdiskussion statt. Ziel der Werkstatt ist es, sich ĂŒber Ideen, Anregungen und VorschlĂ€ge zu einer ersten Ideenskizze auszutauschen. In mehreren Diskussionsrunden können die Teilnehmenden an verschiedenen Thementischen zu den DurchfĂŒhrungsorten der BUGA, den Leitthemen und Leitzielen, Möglichkeiten der Nachnutzung und der Rolle der BĂŒrgerinnen und BĂŒrger auf dem Weg zur Umsetzung der BUGA diskutieren, Ideen entwickeln sowie eigene Vorstellungen einreichen. Nach jedem Tischwechsel fĂŒhrt die Moderation die Gruppenmitglieder in die Ergebnisse der vorherigen Tischgruppe ein. Anschließend entwickeln und vertiefen diese die ersten Ideen durch ergĂ€nzende DiskussionsbeitrĂ€ge. Zum Abschluss der BUGA-Werkstatt kommen die Teilnehmenden zu einer gemeinsamen Reflektion zusammen.
Die Ergebnisse der BUGA-Werkstatt werden in die Erstellung der Machbarkeitsstudie einfließen, die die Landeshauptstadt Dresden zurzeit erstellen lĂ€sst.

Teilnahme an Online-Umfrage noch bis Sonntag, 23. April möglich:

FĂŒr die Erstellung der Machbarkeitsstudie ist ein breiter Beteiligungsprozess geplant, an dem sich lokale Akteure, Institutionen sowie BĂŒrgerinnen und BĂŒrger beteiligen können. So können sich Interessierte noch bis Sonntag, 23. April 2023, an der Online-Umfrage unter www.dresden.de/buga beteiligen und eine RĂŒckmeldung zur Ideenskizze zur Bundesgartenschau 2033 geben sowie eigene WĂŒnsche und Vorstellungen einbringen.
Bereits am Dienstag, 4. April 2023, fand der BUGA-Dialog I als Auftaktveranstaltung im Plenarsaal des Neuen Rathaus statt. Etwa 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten im Rahmen der Auftaktveranstaltung Informationen ĂŒber den Bewerbungsprozess fĂŒr die Bundesgartenschau 2033, stellten Fragen und gaben erste kreative Ideen sowie Anregungen fĂŒr die Erarbeitung der Machbarkeitsstudie.

Hintergrundinformationen:

Die Bundesgartenschaugesellschaft hat der Stadt Dresden die exklusive Möglichkeit gegeben, sich mit einer Bewerbung fĂŒr die Bundesgartenschau (BUGA) 2033 intensiv zu beschĂ€ftigen und eine Entscheidung ĂŒber die Bewerbung bis Dezember 2023 zu treffen.
Eine Machbarkeitsstudie soll die Grundlage fĂŒr die formelle Bewerbung der Landeshauptstadt Dresden um die DurchfĂŒhrung der BUGA 2033 bilden. DiesbezĂŒglich wurde die Arbeitsgemeinschaft KEM Kommunalentwicklung Mitteldeutschland GmbH und Ulrich KrĂŒger Landschaftsarchitekten im Rahmen eines Ausschreibungsverfahrens mit der Erstellung der Machbarkeitsstudie beauftragt. Auf Grundlage der Ideenskizze zur Entwicklung zweier neuer GrĂŒnzĂŒge von der Kernstadt bis ins Umland sind ein Leitthema, HandlungsrĂ€ume und deren konzeptionelle Untersetzung sowie eine Kalkulation und Finanzierung bis Ende September 2023 zu erarbeiten. Im Dezember 2023 wird die Machbarkeitsstudie dem Stadtrat zur Entscheidung vorgelegt.Weitere Informationen: www.dresden.de/buga

Gezeichnete Stadtansicht von Dresden; einzeichnet sind die Projekt SĂŒdpark und Blaues Band Geberbach © www.dresden.de/TU Dresden

Wichtiger Meilenstein fĂŒr Leichtathletik-Zukunft geschafft

Wichtiger Meilenstein fĂŒr Leichtathletik-Zukunft geschafft

OberbĂŒrgermeister Dirk Hilbert feiert mit GĂ€sten das Richtfest der SĂŒdtribĂŒne im Heinz-Steyer-Stadion

Am 4. April 2023 feierte OberbĂŒrgermeister Dirk Hilbert mit Baubeteiligten sowie Vertretern aus Sport und Politik die Fertigstellung des Rohbaus der SĂŒdtribĂŒne des Heinz-Steyer-Stadions. Gemeinsam mit Innenminister Armin Schuster und dem Finanzvorstand der ZECH Hochbau AG, Johannes Koenen, dem Polier Lutz Albert und der DSC-Leichtathletin Vivienne Morgenstern drehte er symbolisch die letzten Schrauben in einen Doppel-T-TrĂ€ger, der die Dachkonstruktion widerspiegelt. Anschließend wurde mit symbolischem Spruch durch den Polier die Richtkrone hochgezogen. Nach dem Baustart am 26. Oktober 2021 und der Grundsteinlegung am 2. Juni 2022, ist damit ein weiterer Meilenstein beim Um- und Ausbau des Heinz-Steyer-Stadions erreicht. Die Abriss- und Erdarbeiten sowie der Rohbau der 140 Meter langen und 22 Meter hohen SĂŒdtribĂŒne einschließlich der Dacharbeiten konnten nach eineinhalb Jahren abgeschlossen werden. Auch die Montage des Lichtringes sowie der Ausbau der Ost- und Westkurve sind nahezu fertiggestellt.

In der SĂŒdtribĂŒne entstehen auf vier Etagen mit 7.500 Quadratmetern NutzflĂ€che eine neue Fechthalle mit zehn Fechtbahnen, ein Squashbereich mit fĂŒnf Courts, ein sportartĂŒbergreifender Kraft- und Athletikbereich sowie ein Multifunktionsraum, der fĂŒr Sport und Bildung sowie als VIP-Bereich genutzt werden kann. Hinzu kommen BĂŒros und RĂ€ume fĂŒr Dresdner Sportvereine, VerbĂ€nde und sportnahe Dienstleistungen sowie ein medizinisch-wissenschaftliches Zentrum fĂŒr Leistungsdiagnostik und Sportmedizin. Der Eingangsbereich wird als Lobby mit einem zentralen Counter gestaltet und mit zwei weiteren multifunktionalen RĂ€umen versehen.

OberbĂŒrgermeister Dirk Hilbert: „Es ist beeindruckend, wie sich diese Baustelle in den letzten Monaten tĂ€glich verĂ€ndert hat. Anders als in vielen StĂ€dten ĂŒblich, bleiben die Leichtathletikanlagen im Heinz-Steyer-Stadion nicht nur erhalten, sondern entsprechen nach der Fertigstellung den hohen Anforderungen fĂŒr nationale und internationale Meisterschaften. NatĂŒrlich gehen die aktuellen Entwicklungen auch an Dresden nicht vorbei. Ich bin froh, dass dieses Projekt fast planmĂ€ĂŸig vorangeschritten ist. Das ist das Resultat einer guten Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten“.

Indem auf die in Deutschland meist ĂŒbliche Umwandlung in eine reine Fußball- und Eventarena verzichtet wird, liegt daher ein besonderer Fokus beim Um- und Ausbau auf der Leichtathletik. Die Anzahl von neun Laufbahnen ist in Deutschland bisher einmalig. Mit diesen Bahnen sowie wechselseitig nutzbaren Lauf-, Wurf- und Sprunganlagen hĂ€lt das Stadion auf nationaler und internationaler Ebene höchsten MaßstĂ€ben stand. Nutzungsschwerpunkte werden im Stadionoval neben der Leichtathletik auch American Football und Fußball sein. Das Stadion erhĂ€lt 10.400 SitzplĂ€tze, davon 5.400 ĂŒberdacht. Die ZuschauerkapazitĂ€t kann durch mobile TribĂŒnen in den Kurven temporĂ€r auf bis zu 15.000 Personen erweitert werden. Damit werden die Voraussetzungen fĂŒr grĂ¶ĂŸere nationale und internationale Veranstaltungen geschaffen.

Das Stadion wird auch unter energetischen Gesichtspunkten MaßstĂ€be setzen. Auf dem GebĂ€udedach wird eine Photovoltaikanlage installiert, die etwa 300.000 kWh pro Jahr Strom produziert und damit das Stadion, den Sportpark Ostra und zum Teil die JOYNEXT Arena versorgt.

Trotz des Baufortschritts wird das Heinz-Steyer-Stadion nicht wie ursprĂŒnglich geplant Ende 2023 eröffnet werden können. Aufgrund der weltweiten Entwicklungen erfolgen aktuell Verhandlungen mit dem GeneralĂŒbernehmer ZECH Sports GmbH / ZECH Hochbau AG ĂŒber einen modifizierten Zeitplan fĂŒr den Bauablauf. Nach Abschluss dieser Verhandlungen werden die Veranstaltungs- und Wettkampfplanungen ab 2024 konkretisiert werden. Die Baukosten betragen rund 47 Millionen Euro. Mit vier Millionen Euro fördert der Freistaat Sachsen den Stadionumbau und stellte zusĂ€tzlich etwa 770.000 Euro Fördergeld fĂŒr die fachgerechte Entsorgung von kontaminiertem Bauschutt bereit.

Aktuelle Baumaßnahmen:

Die kĂŒnftigen WettkampfstĂ€tten auf dem Infield sind in Konturen bereits erkennbar. Seit Februar laufen die Arbeiten am Rasenplatz. EntwĂ€sserung und Drainage-Rohre wurden verlegt, der Untergrund geglĂ€ttet und verdichtet und der Platz aufgebaut. Nach Abschluss der Arbeiten wird im FrĂŒhsommer Rasen eingesĂ€t.

Die Montage des Lichtringes ist nahezu abgeschlossen und umrahmt bereits in einem Oval das Stadion mit seinen Elementen. Diese Konstruktion wird nun mit profilierten und perforierten Stahlblechelementen verkleidet und verleiht dem Stadion seine markante Optik. Auf der zukĂŒnftigen Plaza, dem zentralen Eingangsbereich zum Sportpark Ostra zwischen Ballsport Arena und Heinz-Steyer-Stadion, entstehen aktuell die ersten Elemente der StĂŒtzmauer zum GebĂ€ude hin. Zufahrt und Materialanlieferung fĂŒr den Innenausbau der SĂŒdtribĂŒne erfolgt dann ausschließlich ĂŒber die Plaza, da im Innenfeld die Sportanlagen gebaut werden. Bhe/ PR Dresden.de

Rohbaus der SĂŒdtribĂŒne des Heinz-Steyer-Stadions © Bhe

Bekannter Dresdner Bauherr wurde 80

Bekannter Dresdner Bauherr wurde 80.

TĂ€glich fahren GĂ€ste-Besucher von Dresden in die „Neumarkt-Tiefgarage“ genießen den Komfort ohne zu wissen mit welch harten Bandagen der gerade 80 gewordene Bauchef Berndt Dietze, kĂ€mpfen musste bis es soweit war. Dietze schaffte mit den Tiefgaragen unter dem Neumarkt und seinen Verzahnungen, zu den von ihm geschaffenen Quartieren wurden die Eckpfeiler fĂŒr den heutigen Neumarkt geschaffen. Seinen wichtigsten Ansatz, die Verbindung zwischen Altmarkt und den Neumarkt-Tiefgaragen schaffte er (leider) noch nicht! Als Baywobau-Chef feierte er am 4. April seinen runden Geburtstag in seinem Juwel an der Frauenkirche dem Quartier III/1 mit Freunden und Bekannten. Was Dresdens Stadtentwicklung angeht, hat er mit der Gestaltung nicht nur am Neumarkt seine prĂ€gende Handschrift. Der Neumarkt – das ist das Lebenswerk von Dietze.

Vor zehn Jahren hat Dietze seinen 70. Geburtstag mit dem ersten Baggerhub fĂŒr den Lahmann-Park verbunden. Inzwischen sind dort fast alle historischen Bauten aus der Zeit des bekannten Kurarztes saniert und durch Neubauten ergĂ€nzt worden. Der weltweit wirkende Dachverband fĂŒr die Immobilienwirtschaft Fiabci ehrte ihn dafĂŒr mit seinem Award – das ist ein bisschen wie ein „Oscar“ in der Bauwirtschaft. Historischen Bauten schenkt Dietze gern sein Herz. So zĂ€hlt auch das Ensemble Königspark in der einstigen Helios-Klinik zu seinen Projekten. Mit viel Leidenschaft hat er den Platz rund um die Frauenkirche gestaltet. So tragen das Quartier „Juwel an der Frauenkirche“ sowie die wiederentstandene Schloßstraße und das kleine Wohnviertel Löwenhof in direkter Lage am „Stallhof“ seine Handschrift.

Auch die Familie ist ihm wichtig. Seit 56 Jahren ist er mit seiner Frau Ilona verheiratet. Beide haben einen Sohn. Er ist Lehrer und im Dresdner Stadtrat aktiv. Große Freude bereiten ihm seine drei jugendlichen Enkelinnen (alle ĂŒber 10 Jahre). Nach dem Abitur hatte Berndt Dietze zunĂ€chst eine Tischlerlehre gemacht. Gern wĂ€re er Innenarchitekt geworden, aber weil der dafĂŒr keinen Studienplatz bekam, entschied er sich fĂŒr Holztechnik. Es folgten zwei weitere Diplome im Maschinenbau und der Datenverarbeitung. Nach dem ersten Studium begann Dietze 1966 schließlich Rechentechnik fĂŒr die Möbelindustrie aufzubauen. 1984 wechselte er zu den Kfz-Zubehörwerken.

1990 war der bis dahin parteilose Fachmann, der zu dieser Zeit neues CDU-Mitglied war, gefragt. So fĂŒhrte ihn sein Weg zur MĂŒnchener Baywobau. Dessen Chef Volker Hofmann traute ihm und Steffen Hantschmann, der heute die Berliner Niederlassung leitet, 1991 zu, eine Niederlassung der Baywobau in Dresden aufzubauen und zu fĂŒhren. Ein reichliches Jahr spĂ€ter ĂŒbergab die Baywobau Dresden die ersten neuen Wohnungen in Dresden. Zwei große Hotels wie das Hotel de Saxe und das Schlosshotel (Hyperion) wurden durch sein Wirken geschaffen. FĂŒr die Belange von Dresden Day&Night hatte er immer ein offenes Ohr, ebenso fĂŒr die Veranstaltungen der GHND. Hunderte von Wohnungen und Eigenheime hat er mit seiner SpĂŒrnase fĂŒr das Besondere in Dresden umgesetzt.

Um das alles zu schaffen, hĂ€lt sich Dietze fit. Wer will, kann ihn regelmĂ€ĂŸig an den Wochenenden in der Dresdner Heide joggen sehen. Fit bliebt er aber auch durch seinen Tatendrang, denn schließlich er noch einiges vor. Chapeau! Mister Baywobau.B. Heck/ B. Klemm

Baywobau-Chef Berndt Dietze feierte er am 4. April seinen runden Geburtstag © Bhe

Volkswagen AG neuer Ankermieter in „Universelle-Werken“ Zwickauer Straße 46

Volkswagen AG neuer Ankermieter in „Universelle-Werken“ Zwickauer Straße 46

Die Stadtspitzen OB Dirk Hilbert und der Amtsleiter Wirtschaftsförderung Dr. Rainer Franke, waren  ĂŒber die „Universelle-Werken“ von IMMOPACT, das als der vierte Standort des Technologie Zentrum- Dresden (TZD) GmbH  schon jetzt voll vermietet ist. Die Volkswagen AG ist  mit seiner IT-Forschungseinheit Group Software Innovation & Development, zur Vernetzung der Produktion aller VW-Standorte in Deutschlands, Dresdens grĂ¶ĂŸter Innovation-Hub der letzten Jahre und schafft so Danny Auerswald von Standortleiter VW GlĂ€serne Manufaktur.

In Packlaune: Dirk Hilbert und Prof. Dr. Uwe Wieland, Leiter des Dresdner Standorts der VW Group Software Innovation & Development (Mitte), sowie Dr. Robert Franke (li.) und Danny Auerswald (re) von VW GlÀserne Manufaktur. © Bhe

Bau des NarrenhĂ€usel an der AlbertbrĂŒcke rĂŒckt nĂ€her

Bau des NarrenhĂ€usel an der AlbertbrĂŒcke rĂŒckt nĂ€her

Der Bauunternehmer Frank Wießner darf sich ĂŒber die Lösung einer entscheidenden Frage freuen, die den Wiederaufbau des barocken NarrenhĂ€usel bislang verhindert hat. MĂŒll- und Versorgungsfahrzeuge sollen kĂŒnftig ĂŒber eine Zufahrt von der Köpckestraße, die zugleich von Radfahrern und Rollstuhlfahrern genutzt werden kann, zum GebĂ€ude gelangen. „Dieser Vorschlag stammt von Dresdens BaubĂŒrgermeister Stephan KĂŒhn, der sich seit vielen Monaten dafĂŒr einsetzt, dass es mit dem Bauvorhaben vorangeht und der Stadtratsbeschluss zum Wiederaufbau umgesetzt wird“, betonte Wießner gegenĂŒber der SĂ€chsischen Zeitung. Bitter dagegen Ă€hnlich wie am Neumarkt droht ein e Festverglasung wegen des Schallschutzes. Es bleibt abzuwarten wie es weiter geht…

Der Siegerentwurf von Martin Trux, dort sollen im wiederaufgebauten NarrenhÀusel Ferienwohnungen entstehen.
© Wettbewerbsbeitrag Martin Trux, Trux Architekten Dresden/ Visualisierung: Andreas Hummel, arte4d